10 Gartentipps für September - GARDENA

10 Gartentipps für September

Gartenmagazin

Im Garten gibt es immer etwas zu tun. Worauf Sie im Monat September achten sollten, erfahren Sie hier.

GARDENA Tipps für Ihren Garten

Buchsbaumzünsler: Der Falter kann pro Jahr mehrere Generationen hervorbringen, weswegen der Befall von Buchsbäumen mit den Schmetterlingslarven fortlaufend auch noch im September erfolgt. Kahlstellen in der Pflanze, bei denen nur noch vertrocknete Reste der Blattrippen an das ehemalige satte Buchsbaumgrün erinnern, sind wichtige Hinweise auf den Befall der Pflanze mit Buchsbaumzünslerlarven. Dann ist Absammeln angesagt, oder Bekämpfung mit einem umweltschonenden Präparat.

Fallobst: Heruntergefallene Früchte von Kernobst und Steinobst gehören unter den Bäumen zeitnah und regelmäßig aufgesammelt, damit sie nicht gammeln, faulen und verpilzen und damit sich keine Insekten auf ihnen tummeln. Reifes und fast reifes Obst ist dabei nicht zwingend auch Abfall. Sichten Sie die aufgesammelten Früchte, schneiden Sie schadhafte Stellen aus, waschen Sie das Obst und verwenden Sie es für Kompotte, Gelees und Marmeladen, für Smoothies oder zum Entsaften.

Feldsalat: Der Wintersalat lässt sich später sauberer ernten, wenn er jetzt richtig ausgesät wird: Die Erde in der Saatreihe mit einer Harke etwa drei bis vier Zentimeter hoch anhäufeln und leicht andrücken. Auf diesen Damm den Feldsalat säen. Der Damm hindert einen Großteil des Sandes daran, in die Blattrosette Ihres Salates eingeschlämmt zu werden.

Heimtiere: Während ihres Aufenthalts im Garten benötigen Kaninchen und Meerschweinchen mithilfe einer Teilschattierung wirksamen Schutz vor allzu viel Sonne. Ein Häuschen für die Tiere muss so beschaffen und aufgestellt sein, dass darin kein Hitzestau entsteht. Das Häuschen selbst, muss im Gehege schattig aufgestellt sein! Wer Tiere zuvor im Haus gehaltenen hat, darf sie nicht von Null auf Hundert in die Sommersonne umsiedeln. Die Kaninchen und Meerschweinchen müssen vielmehr an geschützter Stelle zunächst einmal ein paar Tage an das Klima im Freien umgewöhnt werden. Schließlich schwanken die Unterschiede zwischen Tag- und Nachttemperaturen, anders als im Haus, erheblich! Kaninchen beispielsweise, fühlen sich bei Temperaturen zwischen +5 und +15 Grad Celsius am wohlsten.

Kompost: Mit der Obstreife, fallen viele Verarbeitungsreste an. Wer sie in dicken Schichten auf den Komposthaufen türmt, erntet üble Gerüche durch Faulgase. Geruchlose Verrottung erreichen Sie, wenn Sie die Abfälle in maximal fünf bis zehn Zentimeter dicker Schicht gleichmäßig auf dem gesamten Kompost ausbreiten. Dabei tunlichst mit trockeneren Abfällen mischen, wie feine Häckselmaterialien von Zweigen und Stauden.

Nadelgehölze: Nadelgehölze beenden ihr Wachstum relativ frühzeitig. Ebenso frühzeitig, kann man sie bereits ab Anfang September verpflanzen. Vorteil des frühen Umsetzens ist, dass sie noch im Herbst intensiv neue Wurzeln bilden und im Frühjahr dann umso stabiler weiterwachsen. Für erfolgreiches Verpflanzen müssen die Koniferen aber einige Tage zuvor sowie in den Wochen nach dem Standortwechsel ausreichend kräftig gewässert werden.

Pfefferminze: Die Triebe der Pfeffer- und anderer Minzen sind unansehnlich geworden und nicht selten vom Minzenrost befallen. Jetzt ist die Zeit sie zurückzuschneiden, gegebenenfalls aufzunehmen, zu teilen und neu zu pflanzen.

Retentionsflächen: Ein Beitrag zur wirksamen Regenwasserrückhaltung ist die fachgerechte Begrünung von Dachflächen. Flachdächer mit bis zu bis 5° Dachneigung sind sehr gut, Dachflächen mit einer Neigung von 5° bis 10° gut und solche von 10° bis 15° noch immerhin grundsätzlich für unkomplizierte Begrünungen - geeignete Statik vorausgesetzt. Ab 15 Grad müssen dann Schubsicherungen eingebaut werden, was Begrünungen bis zu einer Dachneigung von 35° möglich macht. Im September angelegte Dachbegrünungen lassen Sedum & Co. vor dem Frost noch ausreichend einwurzeln.

Sonnenblumen: Wo die Samenstände der Sonnenblumen jetzt reifen, sind die Körner fressenden Vögel oft nicht weit, um die Blütenköpfe zu plündern. Schützen Sie die reifenden Sonnenblumenkerne, indem Sie einen Zwiebelnetzbeutel darüber binden.

Stecketiketten: Vom Erdbeer- bis zum Staudenbeet - wer beim Auspflanzen ein Etikett samt Arten- bzw. Sortenname zu seinen Pflanzenschätzen gesteckt hat überprüft nun im Spätsommer, ob die Bezeichnungen noch leserlich sind. UV-Licht & Co. lassen die Schrift nämlich allzu oft schon frühzeitig verblassen, auch wenn der Stift den vielversprechenden Aufdruck "permanent" hatte.