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Willkommen beim „Internet der Dinge“: die Vorteile und Herausforderungen des intelligenten Wohnens

Gartenmagazin
Es sei Ihnen verziehen, wenn Sie nicht mit den Begriffen „Internet der Dinge“ oder „intelligentes Wohnen“ vertraut sind. Da sich beides jedoch mehr und mehr in unserem Alltag – und in unseren Gärten – verbreitet, ist es eine gute Idee herauszufinden, was beides bedeutet.
In einer Welt, in der sich Verbrauchertechnologie zu einem integralen Bestandteil des täglichen Lebens entwickelt hat, kennt heute praktisch jeder das Internet und weiß, wie man es nutzt. Und es ist durchaus möglich, dass Sie Ihre Lieblingsfilme und -shows heute Abend über einen Streamingdienst auf Ihrem intelligenten Fernsehgerät anschauen.

Wenn Sie in den letzten Monaten eine Zeitung oder Zeitschrift in die Hand genommen haben – oder, was wahrscheinlicher ist, auf Ihrem Smartphone oder Tablet gelesen haben –, dann ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass neue Begriffe wie „das Internet der Dinge“ und „intelligentes Wohnen“ immer häufiger verwendet werden. Sie mögen unverfänglich klingen, aber diese Konzepte läuten die nächste Phase der digitalen Revolution ein.
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Einfach gesagt, bezieht sich das Internet der Dinge auf jedes Gerät, das mit dem Internet verbunden ist. Das geht über Geräte wie Smartphones und Tablets hinaus und bezieht sich häufig auf andere Objekte, die miteinander „kommunizieren“. Dazu können Dinge gehören wie Autos, Kühlschränke und sogar Toaster, die nun verbunden und „intelligent“ werden.
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Intelligentes Wohnen bezeichnet Haushalte, in denen Geräte verwendet werden, die mit dem Internet verbunden sind, deren Funktionen wir entfernt von einem anderen angeschlossenen Gerät aus steuern können, beispielsweise unserem Smartphone, oder die ihre Funktionen automatisch ausführen können. Beispielsweise könnte ein verbundener oder „intelligenter“ Kühlschrank wissen, wann Ihnen die Milch ausgeht, und sie automatisch der Online-Bestellung bei Ihrem Lebensmittelhändler hinzufügen. Oder ein angeschlossenes Thermostat könnte die Temperatur in Ihrem intelligenten Haushalt überwachen und die Daten an Ihr Smartphone senden, damit Sie die Heizung von der Ferne aus hochdrehen können und am Abend ein warmes Haus oder eine warme Wohnung betreten.
Und nicht nur Ihr Heim wird intelligent: die Technologie in Ihrem Garten passt sich genauso diesem Fortschritt an. Schon heute können Gärtner ihre Bewässerungssysteme, wie GARDENA smart Water Control, steuern und einen Mähroboter, wie den GARDENA smart SILENO, so programmieren, dass er automatisch den Rasen mäht. All das kann entfernt über die kostenlose smart App von GARDENA für Android und iOS gesteuert werden.

Intelligentes Wohnen: Vorteile

• Niedrigere Stromrechnungen

Beispielsweise kann Ihnen ein Gerät, wie das oben angeführte intelligente Thermostat, im Vergleich zu einem manuell programmierten Thermostat Geld sparen, weil es weiß, wann Sie zuhause sind und wann nicht. Das bedeutet, dass Sie nun nicht mehr daran denken müssen, die Heizung auszuschalten, damit sichergestellt ist, dass Ihr Heim effizient beheizt wird. Wenn Sie also plötzlich losmüssen oder einfach nicht darüber nachdenken, ob die Heizkörper eingeschaltet sind, bevor Sie am Abend ausgehen, dann macht sich dies nicht mehr auf Ihrer Heizungsabrechnung bemerkbar.
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• Komfort

Angesichts all der Anforderungen, die das moderne Leben an uns stellt, ist es umso besser für uns, wenn Geräte uns Arbeit abnehmen. Im Garten des intelligenten Heims müssen Sie sich beispielsweise dank GARDENA smart Water Control keine Gedanken mehr über die Bewässerung machen, weil Ihre Pflanzen automatisch entsprechend dem von Ihnen gewählten Zeitplan bewässert werden. Selbst wenn Sie nicht in Ihrem intelligenten Heim oder in der Nähe sind, können Sie die Bewässerungszeiten von smart Water Control schnell und einfach über die smart App anpassen.

Intelligentes Wohnen: Herausforderungen

• Kosten

Geräte für das intelligente Wohnen stellen eine recht neue Technologie dar, und auch wenn diese günstiger werden, wenn mehr Menschen sie nutzen, liegen sie zurzeit im Vergleich mit weniger automatisierten Geräten noch im Premium-Preisbereich. Wenn Sie Ihrem Heim intelligente Beleuchtungs-, Heizungs-, Sicherheits- und Sprachsteuerungssysteme hinzufügen, könnten die Kosten den Rahmen sprengen. Deshalb sollten Sie sich vor einer Investition die Frage stellen, ob diese Lösungen wirklich einen Vorteil gegenüber dem System – intelligent oder nicht – darstellen, das Sie aktuell haben.

• Installation
Nicht jedes so genannte „Smart Home-Gerät“ ist schwierig zu installieren, bei vielen ist es ganz einfach: Einstecken, mit dem Internet verbinden und schon kann es losgehen. Allerdings könnte eine intelligente Heizungs- oder Sicherheitsanlage komplexer sein und möglicherweise benötigen Sie für die Installation die Hilfe eines Profis. Dazu kommen die eigentlichen Kosten der Anlage, so kann die ohnehin nicht unerhebliche Anschaffung noch teurer werden.
Das Internet der Dinge und intelligentes Wohnen werden den Ablauf unserer täglichen Routine in den nächsten Jahrzehnten vermutlich immer weiter revolutionieren. Sie mögen nicht billig sein und die Bedienung muss erst geübt werden, aber drinnen im Heim oder draußen im Garten haben sie das Potenzial, Ihr Leben zum Besseren zu verändern.