Tomaten gießen

Tomaten gießen: 5 elementare Tipps

Gartenmagazin

Deine Balkon-Tomaten haben Risse, vergilbte Blätter oder ihre Wurzeln faulen? Nicht verzweifeln: Lerne, wie du deine Tomaten gießen solltest, damit sie prächtigen gedeihen und eine Zierde für deine Frischluftoase werden. 5 elementare Tipps zum idealen Gießverhalten.

1. Tomaten am besten morgens gießen

Du kommst nachmittags von der Arbeit nach Hause, die Sonne knallt auf deine Balkonpflanzen, also schnappst du dir deine Gießkanne und verwöhnst deine Tomaten mit Wasser. Findest du dich in diesem Szenario wieder? Dann sehen deine Paradiesäpfel vermutlich nicht wie gesunde, rotflammende Pflänzlein aus. Merke: Wenn du deine Tomaten gießen möchtest, dann erledige dies idealerweise in den frühen Morgenstunden.
So können sie die Feuchtigkeit über den ganzen Tag aufnehmen und du reduzierst das Risiko von Fäule. Wenn die Erde noch kühl ist, verwende am besten temperiertes Wasser.

2. Wurzeln gießen, nicht die Blätter nass machen

Neben dem richtigen Timing, kommt es auch auf die Art und Weise an, wie du deine Tomaten gießt. Bewässere auf keinen Fall die Blätter deiner Pflanzen, sonst kann sich Braunfäule entwickeln. Das lässt sich nicht immer vermeiden, da das Grün oft nahe der Wurzeln wächst.
Deshalb kannst du das tiefwachsende Laub entfernen, sobald deine Tomaten kräftig genug sind.

3. Regelmäßig zur Gießkanne greifen

Rissige Tomaten deuten darauf hin, dass du sie nicht gleichmäßig gießt. Bereits die geringsten Feuchtigkeitsunterschiede verwandeln die kraftstrotzenden Pflanzen in geplatzte Tomatenträume. An besonders heißen Tagen darfst du gerne etwas mehr wässern, damit deine Rotkäppchen den ganzen Tag über die Runden kommen. Ansonsten: Gieße deine Tomaten konstant. Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig.

4. Vermeide Staunässe

Auf dem Balkon wachsen deine Tomaten in der Regel in Kübeln oder in Töpfen. Hier ist beim Gießen besonderes Fingerspitzengefühl gefragt. Denn anders als im Gartenbeet kann das Wasser nicht so leicht abfließen. Es droht Staunässe, wenn du beim Bewässern zu großzügig bist. Dennoch sollte der gesamte Wurzelballen befeuchtet werden – ein gar nicht so leichtes Unterfangen. Mit der klassischen Daumenprobe kommst du hier nicht weiter. Tipp: Bohre an der Seite ein Loch in die Erde und verschließe es mit einem konisch geschliffenen Dübel. Wenn du den herausziehst, kannst du prüfen, ob die Wurzelballen feucht oder trocken sind. Falls sich Wasser gestaut haben sollte, kannst du es einfach über die Seitenöffnung ablaufen lassen.

5. Gießtrick: PET-Flasche

Wenn deine Tomaten an einem regengeschützten Ort platziert sind, entfällt die natürliche Bewässerung. Mit einem einfachen Trick sorgst du dennoch für eine gleichmäßige Wasserversorgung. Dafür brauchst du lediglich eine PET-Flasche. Schneide den Boden der Flasche ab und stecke sie kopfüber neben eine Pflanze in die Erde. Nun fülle die Flasche mit Wasser auf. Voilà, der Durst deiner Pflanze wird konstant gestillt.