Blaue Weintraube

10 Gartentipps für August

Gartenmagazin
Im Garten ist immer etwas los! Worauf Sie im Sommermonat August achten sollten, erfahren Sie hier.

GARDENA Tipps für Ihren Garten

Balkonkästen: Etliche Balkonkastenblumen haben im August ein "Sommerloch" ihrer Blütezeit, so oftmals ältere Sorten von Petunien und ihre kleinere Schwester, das Zauberglöckchen (Calibrachoa). Um eine erneute Blüte anzuregen, sollten Sie sie kräftig zurückschneiden und regelmäßig düngen.

Bartblumen: Der August ist Beginn der Hauptblüte von Caryopteris. `Heavenly Blue´ gilt als eine der Hauptsorten. Allerdings ist ihr gegenüber jetzt Caryopteris clandonensis ´Symphonie in Blue´® im Kommen. Diese neue Sorte besticht durch kompakten, buschigen Wuchs, und durch verdickte, stabilere Kurztriebe. Vor dem Hintergrund ihres kräftig grün glänzenden Laubes, kontrastieren die vielen herrlichen Blüten in einem sehr schönen, kräftigen Nachtblau. Dazu passen Rosen, Sommerheide und Gräser.

Erdbeeren: Jetzt ist es an der Zeit, Erdbeerjungpflanzen zu setzen. Leider werden im Handel nun oft Sorten aus dem Erwerbsobstbau angeboten, die für den Hausgarten weniger geeignet sind. Einen zuverlässigeren Erfolg versprechen demgegenüber speziell für die Erfordernisse im Hausgarten gezüchtete Erdbeersorten.

Gartengehölze: Wenn die Laub- und Nadelgehölze des Gartens im Juli ihren Triebabschluss gefunden haben, wechseln sie im August ins Stadium der Triebreife. Die ist erforderlich für die Winterfestigkeit der Zweige. Stellen Sie also die Düngung der Gartengehölze mit Beginn des Augusts ein, damit die Gehölze stabiler durch den Winter kommen. Lediglich Kalidünger können (oder sollten Sie sogar) noch geben, weil Kalium das Pflanzengewebe festigt und frostfester ausreifen lässt. Üblicherweise reichen etwa 30 Gramm Kaliumdünger pro Quadratmeter.

Steinobst: Zum August gehört der Duft reifenden Steinobstes, wie Pfirsiche und Nektarinen, Zwetschgen, Pflaumen und Mirabellen. Das bedeutet auch Fallobst, das dann gerne von Wespen angefressen wird. Am besten sammelt man das Fallobst am frühen Morgen auf, weil die Wespen dann noch wenig aktiv sind. Damit ist auch die Gefahr von Wespenstichen geringer.

Rasen: In diesem heißen Monat gilt es, den Rasen nicht zu kurz zu halten. Als Faustregel gilt: lieber einmal mehr, dann aber nicht zu kurz mähen. Bei einem Mähgang sollte der Halm jeweils etwa um ein Drittel eingekürzt werden, auf danach etwa drei, vier Zentimeter.

Reisefieber: August ist Reisemonat. Aber wer versorgt bei Ihrer Abwesenheit die Pflanzen? Im Kübelgarten hilft dann eine automatische Bewässerung mit programmierbarem Computer. Eine solche Anlage sollten Sie am besten vierzehn Tage vor Reisebeginn installieren, um sie lange genug auf die gerechte Bewässerung Ihrer Pflanzen hin überprüfen zu können.

Sommerheide: Der August ist bunt mit Heidepflanzen in vielfältigen Farben und Formen. Am haltbarsten sind die so genannten Knospenblüher unter ihnen, wie die Garden Girls. Da ihre Knospen sich nicht öffnen, können sie auch nicht verblühen. So behalten diese Heidesorten ihre hübschen Blütenfarben bis in den November/Dezember hinein.

Weinreben: Ende August reifen die ersten Tafeltrauben. Gartenvögel wie Amseln, Drosseln und Stare sind auf solches Beerenobst besonders erpicht. Es empfiehl sich daher, die Weinstöcke mit Vogelschutznetzen zu umhüllen. Und das so dicht, dass die Flattermänner nicht etwa durch Netzlücken an die Beeren geraten können. Überprüfen Sie das ganze täglich, damit sich keine Vögel im Netz verfangen.

Zucchini: Feuchtwarme Witterung im August führt bei Zucchini oft zu starkem Befall der Pflanze mit Mehltau. Um dann noch Früchte zu retten reicht es anfangs aus, die älteren befallenen Blätter zu entfernen. Steigt der Befallsdruck weiter stark an, entfernt man am besten die kranke Pflanze beizeiten ganz, um die Infektion nicht noch weiter in den Garten zu tragen. Auch kleine Zucchini lassen sich dabei noch abernten und verwenden.