Gartenarbeit

Die unbeliebtesten Aufgaben im Garten – und wie man sie vermeidet

Gartenmagazin
Gartenarbeit: Die einen lieben sie, die anderen können sie nicht ausstehen. Wenn Sie zu Letzteren gehören oder einfach keine Zeit haben, um häufig im Garten zu arbeiten, dann machen Sie sich keine Sorgen. Hier kommen einige Tipps, um den Arbeitsaufwand zu verringern oder sogar ganz zu beseitigen.

Als GARDENA Menschen in Großbritannien befragte, welche Gartenarbeiten sie am meisten hassen, war es keine Überraschung, dass das Jäten die Liste anführte.

Nur wenigen Menschen macht es Spaß, übermäßig viel Zeit auf Händen und Knien mit dem Graben im Schmutz zu verbringen. Die gute Nachricht ist, dass es Möglichkeiten gibt, um den Aufwand beim Jäten drastisch zu verringern.

Außerdem können einige andere der weniger populären Aufgaben im Garten vollständig beseitigt werden. Sie möchten mehr erfahren? Dann lesen Sie weiter.

1. Die unbeliebteste Gartenaufgabe: Unkrautjäten

Die beste Möglichkeit, das Jäten zu vermeiden, ist, das Unkraut überhaupt am Wachsen zu hindern. Bringen Sie eine Lage (circa 5 cm) groben Mulch, beispielsweise Rinden- oder Holzspäne, auf Ihren Blumenbeeten aus. Dann erreicht das Licht die Unkrautsamen nicht mehr, und sie können nicht keimen. Außerdem hilft es dem Boden, Feuchtigkeit für Ihre Pflanzen zu speichern, und sie werden gedüngt, während sich das Holz langsam zersetzt. 

Blätter, Rasenschnitt oder Stroh können ebenfalls als Mulch zur Unkrautbekämpfung verwendet werden, wobei Sie jedoch eine Lage Zeitungspapier, Karton oder Stoff zwischen Erde und Mulchmaterial legen sollten. Auf Wegen können Sie Steinsalz oder einen flüssigen Unkrautvernichter in alle Lücken einbringen, damit die Unkräuter nicht durchwachsen.

Wenn diese Gartenaufgabe nach drastischen Maßnahmen in Ihrem Garten verlangt, können Sie es mit Unkrautvlies versuchen (erhältlich in Gartenzentren, Baumärkten oder online). Damit können Luft, Wasser und Nährstoffe den Boden erreichen, das Sonnenlicht erreicht jedoch kein unerwünschtes Unkraut. Schneiden Sie einfach an den Stellen, an denen Ihre Pflanzen wachsen Löcher, in das Unkrautvlies, legen Sie sie aus und decken Sie sie es mit einer fünf Zentimeter dicken Schicht Mulch oder Kies ab.
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2. Rasenpflege

Am ehesten vermeidet man die Rasenpflege, wenn man keinen hat. Wenn das bei Ihnen Bilder von tristen Veranden oder dem strahlenden Grün von Kunstrasen hervorruft, dann seien Sie beruhigt: Es gibt attraktivere Optionen.

Es gibt viele dauerhafte Lösungen, beispielsweise Bodenplatten, Steinplatten, Schiefer und Kies, die sich zu einem eleganten und strukturierten Bereich kombinieren lassen.

Natürlich kann nichts die Ästhetik eines echten Rasens ersetzen, und wenn Ihr Budget es erlaubt, können Sie einen Profi beauftragen, der diese Gartenaufgabe für Sie übernimmt.
Wenn sich das langfristig jedoch etwas teuer anhört, dann könnte ein Mähroboter die bessere Investition sein, beispielsweise der GARDENA smart SILENO. Er ist geeignet für Rasenflächen bis zu 1.000 m² und gesteuert über die kostenlose smart-App für Android und iPhone, sodass Sie die Füße hochlegen können, während dieses schlaue Gerät die Arbeit für Sie erledigt.

3. Heckenschneiden

Eine Möglichkeit, um den Zeitaufwand für eine der eintönigsten Aufgaben im Garten zu verringern, ist das Pflanzen einer pflegeleichten Hecke. Eibe, Rotbuche und Glanzmispel (Red Robin) lassen sich alle mit einem jährlichen Schnitt im Sommer oder Frühherbst unter Kontrolle halten.

Wenn sich jedoch schon einmal jährlich nach zu viel Arbeit anhört, könnte eine Hecke aus Thuja Smaragd perfekt für Sie sein. Sie bewahrt ihre hübsche Kegelform und wird nicht zu buschig, sodass die Seiten niemals geschnitten werden müssen.

4. Laubsammeln

Wenn der Herbst sich ankündigt ist alles in der Nähe von Bäumen und Hecken, die nicht immergrün sind (also das ganze Jahr ihre Blätter behalten), bald mit Blättern bedeckt. Dann kann die Gartenaufgabe, dieses Laub einzusammeln, eine Herausforderung sein.

Wenn das so ist, dann kommt hier eine kleine Offenbarung: Es ist vollkommen unnötig. Anstatt alle diese Blätter wegzuwerfen, rechen oder blasen Sie sie in Ihre Blumenbeete, wo sie während des Winters eine schützende Mulchschicht für Ihre Pflanzen bilden. Und sie führen dem Boden Nährstoffe zu, während sie sich allmählich zersetzen.
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5. Bewässerung

Es führt kein Weg daran vorbei – Pflanzen brauchen Wasser. Das Ausmaß dessen, was sie benötigen, kann jedoch zwischen täglich und nahezu niemals variieren. Es gibt viele Pflanzen, wie Gänseblümchen, Lavendel, Studentenblumen und Sonnenblumen, die praktisch kein Wasser brauchen, wenn sie erst einmal angewachsen sind. Bringen Sie eine Lage Mulch auf den Boden auf, um die Feuchtigkeit zu erhalten, und schon können Sie den Schlauch beiseitelegen.

Wenn Sie diese Gartenaufgabe jedoch vollständig beseitigen möchten, dann haben Sie Glück. Es gibt viele automatische Bewässerungslösungen, beispielsweise das GARDENA smart Water Control System.

Haben Sie nun das Gefühl, eine Last sei Ihnen von den Schultern genommen worden? Das ist richtig so – setzen Sie diese einfachen Lösungen um, und schon können Sie das Gärtnern wieder als das Vergnügen erleben, das es ist, und nicht als eine lästige Pflicht.