Beet-, Balkon- und Kübelpflanzen:
Was üppig blühen soll, braucht ausreichende Düngung. Qualitätsblumenerde ist werkseits mit einem Düngervorrat für rund sechs Wochen ausgestattet. Spätestens dann heißt es jedoch nachdüngen. Das geschieht üblicherweise wöchentlich mit Flüssigdünger für Blütenpflanzen.
Einfacher geschieht es aber mit Langzeitdünger für mehrere Monate. Weil Feuchte und Wärme den Düngerfluss aus Langzeitdünger beschleunigen, kann sich – je nach Witterungsverlauf – der Wirkungszeitraum verkürzen. Daher gilt: Das Auge düngt mit! Bedeutet: Kontrolle bleibt nötig, denn auch Langzeitdünger sind ein Hilfsmittel und kein Allheilmittel!
Wenn Kräuter zu blühen beginnen, können Knospen und Blüten in aller Regel zur Speisendekoration mit verwendet und mit verzehrt werden. Zwar gilt der Grundsatz, bei der Mehrzal der Kräuter, sie vor der Blüte zu ernten. Aber Thymian, Lavendel, Bohnenkraut, Zwiebel, Schnittlauch, Dill, Borretsch – all das sind Beispiele für Pflanzen mit Blüten, die Sie auf Tisch und bei Tafel verwenden können.
Vorsicht bei Kapuzinerkresse! In ihren Blüten verstecken sich gerne Blattläuse. Diese leckeren, dekorativen Blüten bitte umso genauer kontrollieren!