Jeder Garten hat seine „speziellen“ Stellen, bei denen so mancher Hobby-Gärtner schon verzweifelt ist. Das kann der Steingarten, das Teichufer, der Gartenhang oder Schattenbereiche unter Bäumen und Sträuchern sein. „Hier möchte einfach Nichts gedeihen“, ist einer von vielen Hilferufen an den Botaniker. Der Experte rät in solchen Fällen zu den beliebten Bodendeckern.
Diese Pflanzenart ist ziemlich anspruchslos was die Pflege und den Ort betreffen. Sonne oder Schatten, Trockenheit oder Feuchtigkeit – sie sprießt bei fast allen Wetterbedingungen. Flächendeckende Pflanzen haben die Besonderheit, mehr in die Breite als in die Höhe zu wachsen und bilden daher schnell einen geschlossenen Pflanzenteppich.
Die dichte Pflanzendecke ist sehr vorteilhaft. Da das Sonnenlicht nicht mehr das Erdreich erreicht, können Unkrautsamen nicht aufkeimen und sich folglich nicht mehr im Bereich der Pflanzen ansiedeln. Ein weiterer Aspekt ist, dass der Erdboden vor dem Austrocknen geschützt wird. Ist dieser der Sonne ausgesetzt, kann es leicht zur Bodenabtragungen kommen. Die Erde bleibt daher feucht und erleichtert es den Wurzeln, Nährstoffe aufzunehmen. Wurzeln lockern zudem das Erdreich und stellen einen Lebensraum für viele Bodentiere zur Verfügung.