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Umtopfen von Zimmerpflanzen

Um zu vermeiden, dass Ihre Pflanzen unterversorgt werden, sollten diese in regelmäßigen Abständen umgetopft werden. Dabei sollte der neue Topf etwa zwei Zentimeter größer sein als der alte Topf. Hierfür können Tontöpfe oder Plastiktöpfe verwendet werden. Der Vorteil in der Nutzung eines Tontopfes besteht darin, dass das Wasser leichter verdunsten kann und es weniger häufig zu Staunäße kommt.

Den richtigen Zeitpunkt für das Umtopfen erkennt man in der Regel daran, dass sich Wurzeln an der Oberfläche zeigen. Grund hierfür ist, dass Pflanzen mit der Zeit immer mehr Wurzeln bilden, die die gesamte Topferde in Anspruch nehmen. Wurzeln, die sich am Abzugsloch zeigen, sind kein sicheres Zeichen für eine Umtopfung. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, heben Sie die Pflanze aus ihrem Topf heraus. So können Sie das bestehende Wurzelwerk begutachten. Eine Umtopfung ist auch dann notwendig, wenn sich auf der Erde eine weiße Kruste zeigt. Diese kann durch zu hartes Gießwasser oder Versalzung entstehen.

Am leichtesten lässt sich der Wurzelballen zum Umtopfen vom Pflanzbehälter lösen, wenn das Substrat bzw. die Erde leicht angetrocknet ist. Heben Sie die Pflanze aus dem Topf und stellen Sie diese in ein Wasserbad. Alte und abgestorbene Wurzeln müssen vor dem Einpflanzen abgeschnitten werden. Gut ist es auch, die Wurzeln etwas zu lockern. Befüllen Sie dann den neuen, größeren Topf mit einer Drainageschicht, z.B. aus feinem Kies, Styroporkugeln oder Blähton. Anschließend folgt eine Schicht humusreicher Blumenerde. Stellen Sie die Pflanze in die Mitte des Topfes, so dass sie auf gleicher Höhe wie im alten Topf sitzt. Dann den Blumentopf komplett, auch an den Topfrändern, mit Erde befüllen. Denken Sie aber daran, die Erde nicht ganz bis zur Topfkante aufzufüllen, damit Sie etwas „Luft“ beim Gießen haben. Danach leicht andrücken – und schon haben Sie Ihrer Pflanze etwas Gutes getan! Nach dem Umtopfen sollten Sie das Gießen nicht vergessen, damit die Hohlräume in der Erde geschlossen werden.

Die beste Zeit für das Umtopfen von Pflanzen ist am Anfang der Wachstumsperiode. Die Jahreszeit spielt hierbei keine große Rolle. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn sich die Pflanze in der Ruheperiode befindet. In dieser Zeit sollten Sie die Pflanze nicht umtopfen, da sich ansonsten die Nässe in der Erde staut und die Wurzeln zu faulen beginnen. Generell gilt: Zimmerpflanzen sollten alle zwei bis drei Jahre umgetopft werden. Falls es sich jedoch um eine große Pflanze handelt, reicht es oftmals aus, die oberste Erdschicht abzutragen und durch neue, nährstoffreiche Erde zu ersetzen.

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