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Guter Boden: Grundlage für gesunde Pflanzen

Pflanzen brauchen Erde. Und das nicht nur, um mit ihren Wurzeln Halt zu finden. Denn für üppige Blütenpracht und prächtigen Wuchs ist die Qualität des Bodens entscheidend.

Das 1x1 der Bodenbeschaffenheit

Den grünen Lieblingen im Garten sieht man sofort an, ob sie in fruchtbarem, lockerem Boden wurzeln oder ob es ihnen schwer fällt, genügend Wasser und Nährstoffe zu finden. Damit sie blühen und sprießen, müssen Mineralien, Luft, Wasser sowie organische Stoffe in der Erde in entsprechendem Anteilsverhältnis stehen. Sandiger Boden ist zum Beispiel leicht und wasserdurchlässig, lässt sich problemlos bearbeiten, speichert aber keine Nährstoffe. Toniger Boden hingegen ist schwer, klumpig, steht schnell unter Wasser, verdichtet und wird bei Trockenheit hart wie Beton. Welcher ist denn nun der Richtige für gesunden Wuchs? Idealer Boden vereinigt die Vorteile von Sand- und Lehmböden, denn mit seinem hohen Humusanteil hält er Wasser und Nährstoffe fest, ist gleichzeitig sauerstoffdurchlässig und leicht zu lockern. Mit einer Fingerprobe können Sie bequem und schnell in Ihrem Garten die Qualität bestimmen: einfach Boden anfeuchten und die Probe zwischen den Fingern reiben. Rinnt die Erde durch die Finger, ist es Sand. Lässt sich die frische Erde zu einem Würstchen kneten, das bröselig ist, handelt es sich um lehmigen Sand. Dagegen ergibt Lehmboden ein festes Würstchen. Ob Ihr Gartenboden sauer oder alkalisch ist, ermitteln Sie am besten mit einem pH-Bodentest.

In gutem Boden ist der Wurm drin

Das Zaubermittel für die Verbesserung aller Gartenböden heißt Humus. Wer zum Beispiel in seinen schweren, tonigen Gartenboden Rindenhumus oder Sand einarbeitet, verbessert die Durchlüftung. Die eifrigsten und zuverlässigsten Produzenten von Humus jedoch sind unzählige Mikro-Organismen, die in der Erde wimmeln und ihr Bestes geben. Ein Gramm humusreiche Erde beherbergt über eine Milliarde kleinster Bodenlebewesen. Diese lockern beim Durchwühlen den Boden und wandeln die organische Masse in wertvollen Humus um. Der prominenteste Vertreter unter den Mikroorganismen ist der Regenwurm. Ist also in ihrem Boden der Wurm drin – umso besser. Denn eine hohe Anzahl an Regenwürmern ist ein zuverlässiger Indikator in punkto guter Bodenqualität.

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