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Brombeeren pflanzen

Folgendes ist bei der Pflanzung von Brombeeren zu beachten: Errichten Sie am geplanten Standplatz der Sträucher zunächst ein Spaliergerüst. Der Standplatz soll sonnig aber geschützt (speziell im Winter) sein, dabei aber einen tiefgründigen Boden mit gleichmäßiger Feuchtigkeit aufweisen (besonders in der Zeit zwischen Fruchtansatz und Ernte).

Das Spalier errichten Sie z.B. aus Baumpfählen, so dass drei Pfähle in einer Reihe (Abstand 250 Zentimeter) zwei Meter aus dem Boden ragen. Spannen Sie entlang dieser Pfähle Drähte in vier Ebenen, einen alle 50 Zentimeter.

Setzen Sie die Brombeerpflanze mittig an das Spalier. Belassen Sie vom Austrieb der Pflanze vier Triebe und binden Sie jeweils einen davon an jeder Drahtebene an. Kappen Sie die Triebspitze, sofern die Rute länger als 250 Zentimeter wird. Wenn die Rute sich verzweigt, kürzen Sie die Seitentriebe im zeitigen Frühjahr auf drei Knospen ein.
Während an diesen Trieben Blüten und Früchte erscheinen, sprießen aus dem Boden die Jungtriebe. Diese befestigen Sie in der beschriebenen Weise an den Drähten der frei gehaltenen Spalierseite. Nach der Ernte entfernen Sie die abgetragenen Ruten bodeneben und haben damit eine Spalierseite frei für die Brombeer-Jungtriebe des kommenden Jahres.

Durch diese so genannte Fächererziehung erreichen Sie, dass Fruchttriebe und Jungtriebe nicht wild durcheinander wachsen. Das erleichtert die Ernte, die Übersicht beim erforderlichen Rückschnitt und es verbessert die Pflanzengesundheit, weil dichtes, schlecht abtrocknendes Laubwerk die Reife der Früchte behindert und eher zu deren Befall mit Grauschimmelfäule führen kann.

Tipp: Brombeeren haben mit Ihrer Vollreife das beste Aroma erreicht. Vollreif aber sind sie erst dann, wenn sie sich sehr leicht vom Zweig lösen, wenn sie Ihnen gleichsam in die Hand fallen. Insofern kann eine bereits schwarz ausgefärbte Brombeere durchaus noch sauer schmecken, wenn Sie sie vor ihrer Vollreife abpflücken – hier kann der optische Eindruck der Beerenreife sehr täuschen! Zudem ist die Süße der Beeren sowohl sortenabhängig als auch von der Intensität der Sonneneinstrahlung.

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