Auch Rasenwurzeln wollen durchatmen können

Gartenmagazin
Mit dem inzwischen eingesetzten Rasenwachstum hat nun wieder der Konkurrenzkampf von Rasengräsern und Moosen begonnen. Doch wie kann man dagegen vorgehen? Unser Gartenexperte hat für Sie hierzu einen kurzen Tipp mit Bildern erstellt.
Damit der Rasen besser als das ungeliebte Moos wächst ist es wichtig, dass die Gräserwurzeln ausreichend mit Sauerstoff versorgt sind. Wo das nicht der Fall ist (etwa in schweren oder gar verdichteten Böden), gewinnt dann das Moos leicht an Überhand, weil es bei rasenhinderlichen Bedingungen dem gewünschten Grün einfach davon wächst.

Um bei entsprechenden Problem-Rasenflächen die Wurzeln zu fördern, stechen Sie den Rasen mit einer Grabegabel reihenweise tief ein (Reihenabstand etwa 10-15 Zentimeter, lockern den Boden leicht und füllen die entstandenen Löcher mit grobem Sand auf. Diese Arbeit nennt man „Aerifizieren“. Im Hausgarten ist das auf kleineren Flächen und mit einigem Fleiß durchaus von Hand machbar. Bei größeren Flächen hingegen empfiehlt es sich, das Aerifizieren des Rasens vom Landschaftsgärtner machen zu lassen, der dafür qualifizierte Geräte hat.

1. Rasenfläche mit leicht verdichtetem Boden
2. Vorbereitung der Aerifizierungslöcher mit der Grabegabel
3. Besanden der Aerifizierungslöcher
4. Fertig besandete Fläche