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10 Gartentipps für Juli

Gartenmagazin
Im Garten ist immer etwas los! Worauf Sie im Sommermonat Juli achten sollten, erfahren Sie hier.

GARDENA Tipps für Ihren Garten

Auberginen: Wenn die Früchte gegen Monatsende größer werden, liegen sie dabei nicht selten auf dem Boden auf. Nun gilt es, sie durch eine geeignete Unterlage, z. B. einen Untersetzer mit stark gewölbtem Außenrand und zugleich durch häufige Kontrollen vor Schneckenfraß zu schützen.

Balkonkästen: Wer Sommerblumen ohne die Zugabe von Langzeitdünger bepflanzt hat, steht bei zu geringen Düngergaben mit dem Gießwasser jetzt vor vergilbenden, blühfaulen Balkonblumen. Dagegen hilft regelmäßige Flüssigdüngung mit einem Blütenpflanzendünger.

Herbstgemüse: Endivien, Grünkohl, Herbstrettich, Zuckerhut & Co., werden im Juli zum Teil noch gesät und zum Teil noch gepflanzt.

Kartoffeln: Turnusmäßige Kontrollgänge auf Kartoffelkäferlarven einplanen und die Larven erforderlichenfalls absammeln.

Kohlrabi: Werden Kohlrabi zu trocken kultiviert und erhalten sie danach durch Gießwasser oder Regen plötzlich viel Wasser, so platzen sie. Das gilt auch für Wurzelgemüse, wie Erdkohlrabi, Rote Bete, Rettich, Radieschen und für Fruchtgemüse wie z. B. Tomaten. Entscheidend für den unbeschädigten Anbauerfolg ist bei diesen Gemüssorten eine gleichmäßig ausreichende Wasserversorgung. Um Wasser zu sparen gelingt das durch das Verlegen eines Tropfschlauchs in die Saat- bzw. Pflanzreihe.

Gartenvögel: Sind die Jungvögel aus einem Nistkasten definitiv ausgeflogen, wird er herab genommen, das Nest aus ihm entfernt und der Innenraum mit heißem Wasser gründlich gereinigt. Nach dem Trocknen hängt man ihn wieder an Ort und Stelle, das Einflugloch nach Südosten zum beginnenden Tag ausgerichtet. Darauf achten, dass die Bruthilfe senkrecht hängt!

Petersilie: Das Kraut zeigt durch seine Blüte an, wenn es im zweiten Jahr steht. Nach Blüte und Samenansatz wird sie absterben. Deswegen rechtzeitig die nächste Generation dieser Zweijährigen aussäen.

Rosen: Anfang Juli schwächt sich der erste Blütenflor von Edelrosen spürbar ab. Verblühte Rosenblüten plus mindestens zwei darunter stehende Fiederblätter abtrennen, um die Nachblüte anzuregen, gegebenenfalls mit etwa 30 Gramm pro Quadratmeter Volldünger nachdüngen.

Stachelbeeren: Mitunter ist es mühsam, mit der Hand im dornigen Strauch herumzuhantieren, um die Früchte zu pflücken. Weil die Beerensträucher ohnehin nach der Ernte ihren Sommerschnitt erhalten, ein Erntetrick: Die Sträucher jetzt auslichten und die Früchte dann bequem auf der Terrasse von den abgeschnittenen Zweigen zupfen.

Tomaten: Die "Paradeiser" wachsen jetzt kräftig der Ernte im "Tomatenmonat" August entgegen. Außer bei Buschtomaten, entfernt man die in den Blattachseln entstehenden Seitentriebe ganz.