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10 Gartentipps für den Juni

Gartenmagazin

Im Garten ist immer etwas los! Worauf Sie im Sommermonat Juni achten sollten, erfahren Sie hier.

GARDENA Tipps für Ihren Garten

Citruspflanzen die jetzt gelbe Blätter bekommen, leiden meist unter Eisenmangel. Sie müssen mit Eisendünger, wie Fetrilon, gedüngt werden. Kalkhaltiges Gießwasser fördert den Eisenmangel.

Frühjahrsblühern, wie Tulpen, Narzissen und Hyazinthen, belässt man ihr Laub so lange, bis es im Juni gelb wird und abstirbt. Wer es bereits grün entfernt nimmt der Zwiebel die Chance, Kraft für den Austrieb im kommenden Frühjahr zu tanken und neue Blüten anzulegen.

Gartenteiche die von üppig blühenden Gehölzen umgeben sind, sammeln auf ihrer Wasseroberfläche allzu leicht herabgefallene Blütenblätter oder Blütenstaub - alles Nahrung für die Algen. Mit einem Skimmer sammelt man diese Pflanzenreste am einfachsten ab.

Hecken können zu zwei unterschiedlichen Zeitpunkten geschnitten werden. Entweder noch vor dem Johannistag (24. Juni), wenn Sie danach noch einen Austrieb wünschen, z. B. um die Hecke dichter zu formieren. Oder sie warten mit dem Schnitt bis etwa Mitte/Ende Juli. Dann erfolgt in diesem Jahr kein kräftiger Austrieb mehr und sie müssen kein weiteres Mal schneiden.

Junifruchtfall nennt man das Phänomen an z. B. Apfelbäumen, um überzähligen Fruchtansatz abzuwerfen. Erforderlichenfalls, sollten Sie den Fruchtbehang nach Ende des Junifruchtfalls noch weiter ausdünnen, damit zwar weniger, aber qualitativ höherwertige Früchte entstehen. Wo also mehrere werdende Äpfel dicht in einer Traube zusammen hängen, belassen Sie nur die ein bis zwei kräftigsten.

Regenwasser nicht einfach nur durchrauschen lassen! Bringen Sie am Fallrohr einen Abzweig an und sammeln Sie das Regenwasser als Gießwasser in einem Wasserfass oder einer Zisterne. Alle Auffangbehälter müssen dicht verschlossen sein, damit weder Kinder noch Tiere Gefahr laufen hinein zu fallen.

Rhododendren bricht man nach dem Verblühen bis spätestens Anfang Juni die verblühten Blütenstände aus. Andernfalls bilden sich Amen, was die Neubildung der Blüte des Folgejahres beeinträchtigt.

Spargel, egal ob Bleichspargel oder Grünspargel, erntet man nur bis zum Johannistag (24. Juni). Danach lässt man die Pflanzen durchtreiben, damit sie sich für eine kräftige Ernte im Folgejahr regenerieren. Dasselbe gilt übrigens auch für Rhabarber.

Zimmerpflanzen können zur Sommerfrische noch bis zum Herbst ins Freie geräumt werden. Aber Achtung: Erst ein paar Tage im Halb- und Wechselschatten an die neuen Lichtverhältnisse umgewöhnen, sonst drohen bei zu kräftiger Einstrahlung Blattverbrennungen.

Zweijährige Blumen wie Hornveilchen, Stiefmütterchen, Bartnelken und Goldlack blühen erst nach einer Überwinterung. Sie werden jetzt ausgesät, um als kräftige Pflanzen besser durch den Winter zu kommen und im kommenden Jahr dann umso früher und üppiger zu blühen.