Geometrische Formen und klare Strukturen
Sie haben nur wenige Quadratmeter und fragen sich, wie Sie diese in ein echtes Schmuckstück verwandeln können? Das Patentrezept einer gelungenen Gestaltung heißt: Räume bilden und Strukturen schaffen. Durch eine räumliche Gliederung gewinnt man das Gefühl von Weitläufigkeit. Für Spannung sorgen verschiedene Bereiche, die optisch voneinander abgegrenzt sind und nicht alles auf den ersten Blick sofort erkennen lassen. Auch vertikale Elemente, wie durchbrochene Hecken, gestaffelte Pflanzungen, berankte Pergolen oder kleine Teiche “stören“ optisch die Sichtachsen und vermitteln den Eindruck einer größeren Raumtiefe. Wer seinen Garten in mehrere, versetzte, rechteckige Flächen unterteilt, nutzt den Platz im Mini-Garten optimal. Auf diese Weise lassen sich Strukturen und Ebenen schaffen, die Räume zum Relaxen, Spielwiesen für die Kleinen oder Kulisse für sommerliche Gartenpartys bieten.
Vergrößern Sie die räumliche Wahrnehmung
Selbst auf eine Terrasse muss man nicht verzichten. Werden Gartenmöbel in einer Ecke platziert, genießt man einen diagonalen Blick durch den Garten, der dadurch optisch größer erscheint. Immergrüner Buchs, den man durch regelmäßigen Schnitt bändigen kann und hohe, schlanke Sträucher, wie Säuleneiben, rahmen den idyllischen Sitzplatz ein und vergrößern den Gartenraum. Auch die Auswahl an Blütenfarben hat Einfluss auf die Wahrnehmung der Gartengröße. Blau und Weiß ist der Geheimtipp für Beete mit optischer Tiefe. Blau hat nicht nur eine vornehm-kühle Wirkung, sondern gibt kleinen, schmalen Beeten eine gewisse Dimension. Kombiniert man weiße Blüten dazu, intensiviert man den Hell-Dunkel-Kontrast, der die räumliche Wirkung unterstützt. Natürlich ist ein neues Gartenkonzept auch immer eine Frage des persönlichen Stils. Legen Sie im ersten Schritt fest, ob er romantisch-verspielt, architektonisch mit klaren Formen oder mediterran sein soll. Denn der gewünschte Gartenstil erleichtert die Auswahl der Materialien für Terrasse, Wege, Beete und Pflanzkombinationen