Swing into Spring

10 Gartentipps für Mai

Gartenmagazin
Im Garten gibt es immer etwas zu tun. Worauf Sie im Monat Mai achten sollten, erfahren Sie hier.

Die top ten, von A - Z

Bohnenkraut: In der feinen Küche ist Bohnenkraut nicht wegzudenken. Im warmen Mai, wird es ausgesät. Wer die alljährliche Aussaat dieses Krauts scheut, wechselt auf das mehrjährige Bergbohnenkraut, einen verholzenden Halbstrauch. Das entwickelt aber nicht die feine Aromenfülle seiner einjährig wachsenden Verwandten und schmeckt etwas bitterer. Feinzüngigen sei das Zitronenbohnenkraut empfohlen, ein neues Kraut aus Afrika, das mit seiner feinen, eleganten Citrusnote perfekt zu sommerlich frischen Bohnensalaten passt.

 

Gartenteichfische: Der optimale Zeitpunkt zum Besatz oder auch Nachbesatz des Gartenteichs mit Fischen, ist jetzt. Besonders beliebt sind zurzeit so genannte Biotopfische, wie Bitterling, Elritze, Moderlieschen und Stichling. Ihr Nachteil ist, dass sie mit ihrer Tarnfärbung nicht so auffällig zierend wie Goldfische, Koi und Shubunkin wirken. Allerdings passen einheimische Fischarten prima in den naturnahen Garten- oder auch Schwimmteich, wo ihre lebhaften Schwärme zum Beispiel Mückenlarven nachjagen.

 

Insektengarten: Während der zu Ende gegangenen Obstbaumblüte haben viele Gartenfreunde erlebt, wie wenig bestäubende Insekten aktuell unterwegs sind. Ab Anfang Mai bereits, lassen sich auf brachliegenden oder dazu gesondert zur Verfügung gestellte Gartenflächen Saatmischungen einsäen, die einer Vielzahl von Insekten als Nahrungsquelle dienen. Ein Beispiel für besonders bienenfreundliche Mischungen ist das "Bienenparadies", das später die zur Bestäubung der Himbeeren, Brombeeren und Blaubeeren erforderlichen Bienen in den Sommergarten zu locken hilft.

 

Balkonkästen: In letzter Zeit verzichten stressgeplagte Zeitgenossen mitunter auf Blumenschmuck auf Balkon und Terrasse, weil es ihnen wie sie sagen zu aufwändig sei, ihn zu pflegen. Aber das Gegenteil ist richtig: Je mehr Stress jemand hat, desto wichtiger ist der Gegenpohl von Muße und Entschleunigung. Genau das bietet sommerlicher Blumenschmuck direkt im "Grünen Wohnzimmer". Entscheidend ist vielmehr, die Sommerpracht zeitsparend zu organisieren: top Blumenerde, Langzeitdünger, automatische Bewässerung und dazu Pflanzensorten, die nur wenige Handgriffe Pflege benötigen.

 

Blumenzwiebeln: Nach ihrer Blüte knipst man bei Narzissen & Co. die Samenstände ab, belässt aber das Laub an ihnen und düngt die Pflanzen. Das wird erst abgenommen, wenn es komplett gelb und trocken geworden ist. Entfernt man das Laub zu früh, droht eine Schwächung der Blüten des Folgejahrs.

 

Geranien: Was lange Zeit als spießig galt, nämlich den Balkon mit Geranien zu zieren, ist jetzt wieder voll im Trend. Drei Gründe sind dafür ausschlaggebend. Zum einen besinnen sich viele Gartenfreunde zunehmend auf die bewiesene Haltbarkeit, Blühfreude und Pflegeleichtigkeit der Geranien. Zum anderen verfügen Geranien inzwischen über viele interessante Blütenfarbennuancen in Rot, Rosa, Lila und Weiß - zuzüglich dem Blattfarbspiel bei einigen Geraniensorten. Und drittens schließlich, sind die neuen so genannten interspezifischen Geranien derart wüchsig und blühfreudig, dass sie eine nahezu unkaputtbare Üppigkeit und Blühfreude an den Tag legen.

 

Flieder: Mit dem Ende der Blüte schneidet man die nun erscheinenden Samenstände frühzeitig heraus, um Austrieb der Jungtriebe und Anlage der Blütenknospen für das Folgejahr zu kräftigen. Besonders empfehlenswert ist das bei jüngeren Fliedern, an deren Blütenstände man ohnehin leichter als an diejenigen älterer Exemplare gelangt.

 

Rasenpflege: Wer beim regelmäßigen Rasenmähen keinen Mulchmäher verwendet sondern das Schnittgut kompostiert der es gar entsorgt muss wissen, dass er nicht nur Grashalme, sondern damit zugleich auch Nährstoffe von der Fläche trägt. Ohne Nährstoffe aber kein gesundes Pflanzenwachstum. Deswegen ist monatliches Rasendüngen zwingend dazu erforderlich, um eine gesunde, wüchsige Grasnarbe zu erhalten, die konkurrenzstark gegen Moos und Rasenkräuter an wächst.

 

Rhododendron: Verblühte Azaleen- und Rhododendronblüten entfernt man in dem Moment, da an ihrer Basis bereits die Blatttriebe durchdrücken. Zeitgleich mit diesem Austrieb empfiehlt sich eine salzfreie Mineralstoffdüngung der Rhododendren. Kompostgaben können für Rhodos problematisch sein, weil Kompost oft zu wenig sauer ist. Als organischer Dünger besser geeignet ist eine Mischung aus zwei Drittel Rindenhumus und einem Drittel Kompost.

 

Tomatenpflanzen: Ab Mitte Mai, dürfen die wärmebedürftigen Tomatenpflanzen ins Freiland. Nach dem Trend alte Tomatensorten zu sammeln ist es nun besonders interessant, hocharomatische Sorten zu pflanzen. Hier haben sich besonders die Spitzensorten von La selection du Chef hervorgetan: http://www.la-selection-du-chef.de/tomaten-5-DE-catp.aspx. Wichtig zu wissen: Das Herausbrechen der Geiztriebe ist nur bei Stabtomaten erforderlich, nicht aber bei Busch- und Zwergtomaten. Bei denen führt das Herausbrechen der Seitentriebe sogar zu Ertragseinbußen!