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10 Gartentipps für Juli

Gartenmagazin
Im Garten gibt es immer etwas zu tun. Worauf Sie im Monat Juli achten sollten, erfahren Sie hier.

Die top ten, von A - Z

Beerensträucher düngen:
Sind die Beerensträucher abgeerntet, werden sie mit einer leichten Düngergabe verwöhnt: entweder 20 Gramm / Quadratmeter Volldünger, oder 1,5 Lier / Quadratmeter Kompost - wahlweise Beerendünger nach Herstellerangaben. Dabei gibt man tunlichst mehr Kalium als Stickstoff, für besser Ausreifung des Holzgewebes. Nach Ende Juli nicht mehr düngen, damit die Sträucher nicht bis in den Herbst hinein weiterwachsen.

Erdbeeren pflanzen:
Sind Erdbeerstauden zwei, drei Jahre lang im Ertrag, so gehören sie danach durch kräftige Jungpflanzen ersetzt. Vor der Pflanzung ab Ende Juli, wird der Beetboden durch Einharken von reichlich Torf oder Rindenhumus leicht angesäuert. Bei der Sortenauswahl orientiert man sich am besten an explizit für den Hausgarten gezüchteten Erdbeersorten. Diese sind für Nasch- und Küchengärten besser geeignet als die oft im Handel angebotenen Erdbeersorten für den Anbau auf dem Acker.

Gemüsegarten aufstocken:
Zu Beginn der zweiten Halbzeit des Gartenjahrs, können jetzt im Juli noch Kopfsalate, Endiviensalat, Kohlrabi, Frühsorten von Buschbohnen und Möhren gesät werden. Sie gedeihen dann für die Ernte im etwa September.

Immergrüne wässern:
Ist der Juli heiß und regenarm, sind Immergrüne Pflanzen dankbar für wöchentlich einmal durchdringende Bewässerung. Das gilt besonders für die trockenheitsempfindlichen Moorbeetgewächse, wie Rhododendron, Blaubeere und Prachtglocke. Eine durchdringende Bewässerung für diese Pflanzen bedeutet die Wassermenge von zehn bis 15 Liter, pro Quadratmeter.

Lavendelblüten ernten:
Juli ist Lavendelmonat. Sobald sich die ersten Knospen unten am Blütenstand öffnen, sind diese erntereif. Abgeschnitten werden die ganzen Blütenstiele. Erst nach dem Arrangieren im Strauß, werden sie passend abgelängt. Lavendelblütensträuße beduften Bäder, Wohnräume und Wäscheschränke. Lavendelblüten aromatisieren weißen Streuzucker und bereichern die kreative Küche - vom Backen allerlei Kleingebäcks bis zum Würzen von Schweinsbraten.

Phloxe manipulieren:
Wer zahlreiche Phloxe im Garten pflegt, kann ihre Gesamtblütezeit nicht nur durch passende Auswahl früher oder später blühender Sorten in die Länge ziehen. Schneidet man die noch nicht knospigen Triebe der Staude leicht zurück, so zwingt das die Pflanze um Neuaustrieb - und damit zu späterer Blüte.

Rittersporne zurückschneiden:
Wer nach dem Abblühen der Rittersporne deren Blütenstände bis zum Boden zurückschneidet, regt damit eine Nachblüte im September an. Den Stauden nach dem Rückschnitt einen Liter Kompost pro Quadratmeter "füttern".

Speisezwiebeln versorgen:
Speisezwiebeln haben Mitte Juli ihre sortenabhängige Endgröße und Ausfärbung erreicht. Damit Sie erntereif werden, knickt man ihre Röhrenblätter jetzt waagerecht um. Daraufhin beginnt das Laub, einzuziehen. Ist es komplett gelb geworden, entnimmt man die Zwiebeln dem Beet und trocknet sie ein paar Tage lang auf trockenem Untergrund in der Sonne (z.B. auf den Platten eines Gartenweges), luftig gelagert und unter gelegentlichem Wenden. Danach die Zwiebeln putzen und trocken, dunkel und kühl einlagern.

Stachelbeeren schneiden:
Den Sommerschnitt an Stachelbeersträucher nimmt man am besten zum Zeitpunkt der Ernte vor. Daher zur Auflockerung des Strauchs oder der Stämmchenkrone einfach die ältesten Triebe samt reifer Früchte herausschneiden. So wird die Stachelbeere luftiger, so legt sie Knospen für neue Fruchttriebe an und es lassen sich die Zweige schnell und einfach mit viel weniger unangenehmem Fingerpieksen abpflücken.

Wickenblüten hervorlocken:
Duftende Gartenwicken in all ihrer Farbenpracht, zählen zu den apartesten Sommerblüten überhaupt. Wo sie jetzt an allem berankbaren empor klettern, lassen sich aus ihnen mit einem Trick noch mehr Blüten herausholen: Dazu einfach möglichst viele Blütenstiele abernten und die belassenen nach dem Verblühen nicht in Samen kommen lassen. So blüht die Wicke umso eifriger nach.