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04.04. 2016

Begrünte Dächer nutzen Mensch und Natur

Wenn die Natur dem Menschen aufs Dach steigt, muss das nicht unbedingt etwas Schlechtes heißen. Begrünte Dächer bieten zahlreiche Vorteile. So können bis zu 90 Prozent des jährlichen Niederschlags gespeichert werden und verdunsten. Das bedeutet eine bessere Gebäudekühlung sowie Schutz vor Extremtemperaturen und Witterungseinflüssen. Das ist nicht nur angenehm für die Bewohner, sondern verlängert auch die Lebensdauer des Dachs. Zumal eine schmucke Dachbegrünung auch das Auge des Hausbesitzers und der Passanten erfreut. Für die Anlage einer Dachbegrünung braucht es natürlich die richtige Ausrüstung – von der Harke bis zur Bewässerungsanlage für längere Trockenperioden. Gardena bietet hierfür ein breites Sortiment, sodass auch in dieser Hinsicht stets alles unter Dach und Fach ist.

Extensiv oder intensiv? 

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, dem Dach ein grünes Finish zu geben: die extensive und die intensive Variante. Erstere besteht aus einem Dünnschichtaufbau mit Substrat und einer möglichst trockenheitsverträglichen Vegetation, in der Regel niedrige Stauden. Letztere ist durch einen vollwertigen Bodenaufbau gekennzeichnet, der die Ansiedlung von Blumen, größeren Sträuchern und sogar Bäumen zulässt. Damit die Arbeit auch in luftiger Höhe leicht von der Hand geht, braucht der Dachgärtner das richtige Gerät – zum Beispiel den combisystem-Blumenrechen, der sich mit einer Arbeitsbreite von 8,5 cm optimal zum Rechen und Lockern des Bodens eignet. Der speziell gestaltete Griff liegt dabei gut in der Hand und erleichtert das Arbeiten. 

Von Hauswurz bis Ahorn 

Hervorragend für die Dachbegrünung geeignet sind Sukkulenten, die auch mit Trockenheit gut klarkommen. Dazu zählen etwa Hauswurz- und Steinbrech- sowie Sedum-Arten. Idealerweise werden sie jeweils in Dreier- oder Vierergruppen auf dem Dach angeordnet. Auch Gräser wie Stipa oder Sporobolus fühlen sich hier wohl – ebenso wie etwa wilder Majoran, Felsennelke und Sandthymian. Für bunte Akzente sorgen Färberkamille, Glockenblume und Schnittlauch – und wer es gerne eine Nummer größer hat, kann zum Beispiel zu Sanddorn, Johannisstrauch oder gleich zu Säulen-Obstbäumchen oder japanischem Feuerahorn greifen.

Etwas Pflege muss sein 

Ein bepflanztes Dach braucht einen stabilen Unterbau aus mehreren Schichten von Folien und Matten. Sind alle Pflanzen an Ort und Stelle, können sie Wind und Wetter überlassen werden – aber nicht vollständig, denn auch Dachgrün benötigt ab und zu etwas Pflege. Dazu gehört die regelmäßige Beseitigung von Fremdwuchs – kein Problem mit dem praktischen Unkrautstecher von Gardena. Er bekämpft das Übel effizient an der Wurzel. Bei längeren Trockenperioden kann zudem eine Bewässerung erforderlich sein. Genau die richtige Dosis in genau der richtigen Zeit liefert die Tropfbewässerung des Gardena Micro-Drip-Systems – am besten mit Sprühdüsen, die sich besonders für Pflanzflächen eignen. Ein feiner Sprühstrahl verteilt das Nass in einem Bereich von 90 bis 360 Grad und überbrückt die Zeit bis zum nächsten erfrischenden Regenschauer.
Bis sich die Vegetation nach etwa zwei Jahren voll entwickelt hat, sollte je im Frühjahr und im Herbst ein Pflegegang erfolgen. Optimal dafür sind auch die anderen Kleingeräte von Gardena – hier findet sich hier alles, was Ruhe und Ordnung ins Dachbeet bringt.