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Zwiebeln säen

Zwiebeln fangen schon bei geringen Temperaturen um die 2-3 Grad Celsius an zu keimen und vertragen Temperaturen, die leicht in den Frostbereich sinken. Daher kann man Zwiebeln schon im Februar im Freiland aussäen.

Die Erde sollte fein und locker sein, nicht zu schwer und lehmhaltig. Damit die Knolle sehr groß wird und gut gedeiht, muss der Samen in ein lockeres Beet nicht mehr als einen Zentimeter tief eingepflanzt werden. Nach dem Auskeimen der Samen müssen die überzähligen Keimlinge pikiert werden, so dass die verbleibenden Zwiebelpflanzen jeweils etwa 30 x 30 Zentimenter Platz hat. Befreien Sie die Zwiebelbeete regelmäßig von Unkraut, indem Sie die Erde immer wieder durch gründliches Hacken auflockern. Manche Zwiebelsorten blühen von Juni bis Juli. Sobald man Blütenstände an Zwiebeln sieht, sollte man diese entfernen, damit die Nährstoffe in die Knollen gehen und die Pflanze diese nicht zur Entwicklung von Samen verwendet. Von Juni bis September kann die Ernte beginnen. Ein guter Zeitpunkt für die Ernte ist, wenn das Zwiebellaub anfängt, trocken und dürr zu werden. Die geernteten Zwiebeln werden anschließend, beispielsweise an der Sonne, gut getrocknet und frostfrei eingelagert.

Die Heilkraft der Zwiebeln ist vielseitig. Schon im Mittelalter benutzten die Menschen die Zwiebel als Gewürz- und Heilpflanze. Äußerlich angewendet hilft eine halbierte Zwiebel gegen Insektenstiche. In der Naturheilkunde verwendet man die Zwiebel bei Atemwegserkrankungen, gegen Husten und Schnupfen. Die Zwiebel wirkt aber auch im Verdauungsapparat, lindert zum Beispiel Magen- und Darmbeschwerden.

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