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Zeit für Grünkohl

Der Winterkohl, besser bekannt als Grünkohl, macht seinem Namen alle Ehre. Winterzeit ist Grünkohlzeit, und das hat durchaus seinen kulinarischen Hintergrund.

Erst wenn es draußen ungemütlich kalt wird, erst wenn Frost über die Pflanze zieht, läuft der Grünkohl zur „geschmacklichen Hochform“ auf. Im Gegensatz zu Blumenkohl und Weißkohl braucht der Grünkohl kräftige Fröste, um sein volles Aroma zu entwickeln. Erst die Kälte lässt den Zuckergehalt im Blatt des Grünkohls steigen. Deshalb muss man mit der Ernte bis nach den ersten Frostnächsten warten. Die weicher werdende Zellstruktur ist ein weiterer Effekt, den die Kälte für den Grünkohl mit sich bringt. Dadurch wird er leichter verdaulich.

Beim Ernten sollten die jungen Blätter stets aus der Mitte geschnitten werden, denn diese sind am zartesten und schmecken somit auch am besten. Natürlich kann bei größerem Bedarf auch die gesamte Pflanze über dem Boden abgeschnitten werden. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, gelbe und übergroße Blätter nicht zum Kochen zu verwenden. Diese müssen zuvor vorsichtig abgezupft werden.

Werden nach der Blatt-Ernte die Strünke stehen gelassen, so kann der kleine Austrieb im nächsten Frühjahr noch als zarter Sprosskohl geschnitten werden. Beginnt der Grünkohl jedoch zu blühen, so zieht man die Pflanze aus dem Boden und wirft sie auf den Kompost.

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