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Vegetarische Köstlichkeiten säen

Jetzt im Hochsommer möchte noch niemand an den herannahenden Herbst denken. Wenn Sie allerdings nach dem Sommer noch mit frischem Gemüse versorgt sein wollen, ist jetzt im Juli die letzte Chance, vegetarische Köstlichkeiten wie zum Beispiel Feldsalat, Blumenkohl, Rettich oder Rote Bete zu säen. Sobald im Gemüsebeet wieder Platz frei geworden ist, oder wenn Sie sowieso noch leere Beete haben, kann es mit der Aussaat losgehen.

Feldsalat:

Feldsalat kann schon im Oktober geerntet werden, wenn Sie ihn bereits im Juli säen. Da Feldsalat aber bis -15° C winterhart ist, kann er auch erst im August oder September gesät werden. Feldsalat ist reich an Vitamin C und liefert damit im Herbst eine gesunde und leckere Salatbasis. Aus der Saattüte werden die Samen in etwa 2 cm tiefe Furchen gestreut. Anschließend die Samen wieder mit Erde bedecken und gut gießen. Bis die Samen auskeimen dauert es etwa 2-3 Wochen, bis zur Ernte etwa 12 Wochen. Damit Ihr Feldsalat nicht von Mehltau befallen wird, ist es sinnvoll, robuste Sorten wie „Rodion“ zu säen.

Blumenkohl:

Blumenkohl kann ab Mitte Juni gesät werden. Wählen Sie als Standort einen sonnigen, warmen Platz mit gutem, humusreichem Boden. Drücken Sie zur Aussaat jeweils zwei Saatkörner im Abstand von etwa 5 x 5 cm einen Zentimeter tief in den Boden und bedecken diese mit Erde. Wenn die Keimlinge 3 cm hoch sind, wird der schwächere der beiden herausgezogen, damit die kräftigere Pflanze mehr Platz zum Wachsen hat. Sobald die Blumenkohlköpfe faustgroß sind, sollten Sie diese vor der Sonne schützen, damit sie nicht gelblich und grau werden. Knicken Sie dazu einfach die Randblätter nach innen ein. So ist der Blumenkohlkopf vor der Sonne geschützt und bleibt schön weiß und somit genießbar.

Rettich:

Anfang Juli ist Zeit für die Aussaat später Rettichsorten wie „Münchner Bier“ und „Runder schwarzer Winter“. Das Saatgut sollte 1 cm tief und im Abstand von 15-25 cm ausgesät werden. Optimale Bedingungen für den Rettich bietet eine nährstoffreiche und feuchte Erde. Nach dem Keimen müssen die zarten Pflanzen vereinzelt werden. Bei späten Sorten sollte der Abstand zwischen den Rettichpflanzen mind. 30 cm betragen. Vergessen Sie das regelmäßige Gießen in der Aufzuchtphase nicht!

Rote Bete:

Rote Bete hat einen Vorteil gegenüber anderen Gemüsearten: Das rote Gemüse eignet sich prima als Nachkultur im Gemüsebeet und wächst sehr gut an Plätzen, auf denen zuvor Hülsenfrüchte oder Kohlrabi angebaut wurden. Der Boden sollte durchlässig, nährstoffreich und nicht zu sauer sein. Die Aussaat ist ab Ende Mai möglich, die Erntezeit ab Oktober. Werden die Samen sehr dicht ausgesät, ist es nötig, die Reihen der Keimlinge auszudünnen, so dass die stärksten Pflanzen genügend Platz haben. Der Boden ist konstant feucht zu halten, da sonst die Blätter schnell schlaff werden. Die Ernte der Roten Bete ist ab einem Knollendurchmesser von drei bis fünf Zentimetern möglich. Kleine Knollen schmecken in der Regel zarter und aromatischer, sind aber aufwändiger zu verarbeiten.

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