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Tierische Gartenbesucher im Winter

Wenn die Tage kürzer werden und der Winter übers Land kommt, freut sich jeder auf ein schönes warmes Zuhause. Aber was machen unsere kleinen tierischen Freunde wenn sie keinen Unterschlupf mehr in den Baumkronen und dichten Sträuchern unserer Gärten finden? Viele von ihnen halten in dieser Zeit Winterschlaf, aber für andere muss auch in der kalten Jahreszeit genügend Futter und ein geeigneter Schlupfwinkel zu finden sein.

Warum also Eichhörnchen und Vögeln den Aufenthalt im Winter nicht ein wenig erleichtern? Das kann man schon mit sehr einfachen und unkomplizierten Methoden. Das Aufhängen von Maisenknödeln oder das Aufstellen von Vogelhäuschen hilft beispielsweise den zahlreichen zuhause gebliebenen Vögeln, unbeschwert über den Winter zu kommen.

Allerdings gehen die Meinungen in Sachen Vogelhäuschen weit auseinander. Der Winter gilt als Auslese der Natur. Schwächere und kranke Tiere sterben und durch ein Eingreifen des Menschen kann es zu einer Überpopulation der stärkeren Arten kommen. Diese haben dadurch Konkurrenzvorteile gegenüber den Zugvögeln und machen diesen so im Frühjahr ihren Lebensraum streitig. Andererseits hat sich das Nahrungsangebot für Vögel in den letzten Jahren stark verringert, da sie weniger Insekten finden, was durch das vermehrte Versprühen von Pflanzenschutzmitteln hervorgerufen wird. Eine maßvolle Fütterung im Winter ist also auf jeden Fall zu befürworten und kann auch als Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt gesehen werden.

Foto: © Robin Boberski / Fotolia.com

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