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Spinat zum Eigenanbau

Wer in der kalten Jahreszeit noch nicht auf frisches, eigenes Gemüse verzichten möchte, für den ist der Anbau von frischem Spinat im Gewächshaus genau das Richtige. Der Spinat erträgt geringe Temperaturen, deshalb kann man ihn gut zu dieser Jahreszeit säen. Bei einer Ansaat bis Oktober ist die Ernte noch in diesem Jahr möglich. So liefert der Spinat selbst im Winter noch frisches Grün mit allerhand wichtigen Vitaminen und Mineral-Ballaststoffen. In der Qualität übertrifft das Erntegut um diese Zeit bei weitem die Tiefkühlware aus dem Supermarkt!

Gewächshaus

Der richtige Boden ist das A und O.

Als Untergrund für den Spinat sollten Sie einen lockeren, aber keinen überdüngten Boden mit möglichst viel Sonneneinstrahlung im Gewächshaus haben. Der Samen wird in den Boden gedrückt und leicht mit Erde bedeckt. Auf Festdrücken oder Festtreten sollte man verzichten. Den Spinat an warmen Tagen dann selten, aber kräftig gießen, damit er gut wächst. Nach maximal drei Wochen keimt die Pflanze aus. Wenn die Temperatur im Gewächshaus an kalten Herbsttagen absinkt, kann man nachts (Grab-)Kerzen in kleinere Gewächshäuser stellen. So bleibt die Temperatur im Gewächshaus dauerhaft angenehm.

Aussaat Winterspinat

Auch jetzt im September kann Gemüse angebaut werden, um im Frühjahr Vitaminbomben zu ernten. Spinat ist eine ideale Nachkultur, er gedeiht am besten, wenn die Tage kürzer und die Nächte länger sind.
Die Samen werden 1-2 cm tief eingesetzt. Zwischen den Reihen sollte ein Abstand von 20 cm eingehalten werden. Dies ermöglicht ein häufiges Hacken zwischen den Spinatpflanzen sowie eine einfache Entfernung von Unkraut. Wird der Platz zwischen den Pflanzen zu eng, sollte man einzelne Spinatpflanzen auslichten. Achten Sie beim Boden stets darauf, dass die Pflanzen nicht trocken stehen. Ansonsten stellt Spinat keine besonderen Ansprüche.

Krankheiten und Schädlinge

Die häufigste Krankheit bei Spinat ist Falscher Mehltau. Besonders bei langanhaltender feuchter Witterung tritt dieser Pilz auf und äußert sich in Form von einem dünnen schimmelartigen Rasen auf der Blattunterseite. 

Weiterhin kann Spinat unter der Blattfleckenkrankheit leiden, bei der auf den Blättern bräunliche Tupfen auftreten, die in der Mitte heller sind. Das Gemüse sieht unappetitlich aus, der Verzehr ist aber nicht gesundheitsschädigend.

Achtung - Frost

Die Herbstaussaat sollte vor Nachtfrost geschützt werden. Eine Vliesabdeckung schützt die Jungpflanzen.

Geeignete Sorten für die Herbstaussaat sind „Matador“ und „Universal“.

Ernte

Von der Aussaat bis zur Ernte vergehen ca. 8 Wochen. Der Spinat kann nach dieser Zeit schon das erste Mal geerntet werden. Schneiden Sie die Blätter nun regelmäßig kurz über dem Boden ab, dann können Sie sogar mehrmals Spinat ernten. Beim Ernten sollten Sie aber unbedingt darauf achten, dass die Spinatherzen stehen bleiben. Nur so können Sie den Spinat einer Pflanze bis zu viermal ernten. Sobald der Spinat blüht, sollten Sie ihn allerdings nicht mehr verzehren.

Quelle Foto: © L.Bouvier - Fotolia.com

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