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Schädlingsbekämpfung - lausige Zeiten!

Wer kennt sie nicht? Schädlinge aller Art, die ihr Unwesen im Garten treiben. Eine effektive Lösung dagegen sind verschiedene Schädlingsbekämpfungsmittel. Diese werden in drei unterschiedliche Kategorien unterteilt: chemische, physikalische und biologische Mittel. Bei der chemischen Bekämpfung kommt Gift zum Einsatz, beispielsweise Insektizide. Die physikalisch-biotechnische Methode setzt Lockstoffe und Fallen ein. Am schonendsten ist allerdings die biologische Schädlingsbekämpfung, da natürliche Feinde des jeweiligen Schädlings eingesetzt werden.

Der wohl bekannteste Schädling im heimischen Garten ist die Blattlaus. Oft sind Blattläuse in ganzen Kolonien an den Triebspitzen oder den Blattunterseiten von Nutz- und Zierpflanzen anzutreffen. Blattläuse schädigen die Pflanzen, indem sie ihnen durch Saugen Siebröhrensaft oder Zellsaft entziehen. Hierdurch verformen oder verfärben sich die Blätter und Triebe. Darüber hinaus können ausgeschiedene, zuckerhaltige Exkremente Ameisen anlocken, da diese sich gerne von diesem sogenannten Honigtau ernähren.

Zur Bekämpfung werden keine chemischen Mittel benötigt. Oft reicht es schon, gute Lebensbedingungen für die natürlichen Blattlaus-Feinde, z.B. Marienkäfer oder Florfliegen und deren Larven, zu schaffen. Inzwischen werden diese natürlichen Feinde sogar schon extra gezüchtet und als Eier oder Larven im Handel verkauft. Eine andere Möglichkeit ist es, spezielle Kräuter zu pflanzen, beispielsweise Bohnenkraut oder Lavendel, da diese bestimmte Blattlausarten vertreiben – leider aber nicht alle.

Nützt das alles nichts und Ihre Pflanzen sind hartnäckig von der Blattlauf befallen, sollten Sie zunächst die betroffenen Pflanzen mit Wasser abspritzen. Dadurch werden die Blattläuse von der Pflanze gespült und oft bei der Suche nach einer neuen Futterquelle von Nützlingen gefressen. Auch Brennnessel-Sud ist ein hilfreiches Mittel. Werden Pflanzen mit Brennessel-Sud besprüht, erhalten die Blätter eine harte Oberfläche, so dass sich die Blattlaus nicht mehr festsaugen kann. Außer der Blattlaus gibt es natürlich noch eine Vielzahl anderer Schädlinge, wie z. B. die Schnecke, auf die wir hier aber nicht speziell eingehen wollen.

Generell gilt: Um den Schädlingsbefall in Ihrem Garten zu minimieren, sollten Sie darauf achten, dass Sie möglichst viele verschiedene Pflanzenarten in Ihrem Garten haben. Bei einer Monokultur kann es zu einer massenhaften Ausbreitung von gewissen Schädlingen kommen. Achten Sie daher auf ein ökologisches Gleichgewicht in Ihrem Garten!

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