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Saftiges Apfel-Früchtebrot für die Vorweihnachtszeit

Ihre Äpfel und Birnen liegen wohl verstaut im Keller und die Nüsse sind zum Trocknen ausgelegt. Die besinnliche Vorweihnachtszeit hat begonnen und aus der Weihnachtsbackstube riecht es schon nach Zimt und Nelken. Wir möchten Ihnen heute ein Rezept für das eigene Früchte-Apfelbrot ans Herz legen, für das Sie Früchte und Nüsse aus dem eigenen Garten verwenden können.

Das Rezept eignet sich als leckere Alternative zum Christstollen.

Unser Tipp: Früchtebrot sollte man schon zeitig vor Weihnachten machen, damit es gut durchziehen kann. Wenn Sie das Brot auskühlen lassen und in Frischhaltefolie einschlagen, hält es sich an einem kühlen Ort längere Zeit und wird noch intensiver im Geschmack.

Zutaten und Anleitung für das Früchte-Apfelbrot :

1½ kg geraspelte Äpfel
1 kg Mehl
300 g Rosinen
250 g Zucker
200 g Zitronat
200 g ganze Mandeln
200 g Walnüsse, teils ganz, teils gehackt
1 Packung Feigen
1 Packung Datteln
200 ml Rum
3 Packungen Backpulver
2-3 TL Zimt, gemahlen
1-2 TL Nelken, gemahlen
Abrieb einer unbehandelten Zitrone

Vermischen Sie alle Zutaten bis auf Mehl und Bakpulver und lassen Sie die Mischung über Nacht ziehen. Am nächsten Tag Mehl und Backpulver beigeben und alles mit den Händen gut durchkneten. Aus der festen Masse zwei oder drei kleine Laibe formen und bei 175 Grad eine gute Stunde backen.

Wussten Sie schon?

Im süddeutschen Raum, in Österreich, Südtirol und im Trentin wurde vor allem zur Adventszeit das Brot mit getrockneten Birnen verfeinert. Je nach Dialekt, hießen diese Birnenschnitze Hutzeln, Hutzen (alemannisch) oder Kletzen (bairisch-österreichisch). Deswegen wurde der damit gebackene Laib auch Hutzenbrot oder Kletzenbrot genannt.. Durch wachsenden Wohlstand sowie den damit zunehmenden Import von Südfrüchten gelangten im Laufe der Zeit weitere getrocknete Früchte auf die Zutatenliste für Früchtebrot, wie Pflaumen, Rosinen, Aprikosen, Datteln, Feigen, Orangeat und Zitronat.

Foto Früchtebrot: © Ally - Fotolia.com

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