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Rosen in perfekter Begleitung

Die Rose ist die Lieblingsblume vieler Gartenliebhaber. Atemberaubend schön verwandelt sie jedes Grün mit ihrer Blütenpracht und herrlichem Duft in ein kleines Paradies.

Inspiriert von der betörenden Anmut der Rose prägte schon 600 v. Chr. die griechische Dichterin Sappho den Begriff „Königin der Blumen“. Diesen Titel macht der vermutlich ältesten Kulturpflanze, schon aufgrund ihrer besonderen Qualitäten, bis heute keine andere Pflanze mehr streitig. Erste Rosen wurden vor circa 25 Millionen Jahre in Zentralasien entdeckt. Schnell eroberten die stolzen Schönheiten unter anderem China, Japan, Indien, Europa und den Mittelmeerraum. In den Kulturen unterschiedlichster Völker spielte sie eine wichtige Rolle und tauchte in vielen Mythen, Legenden und Märchen auf. Bei den Römern, die einen recht intensiven Rosenanbau betrieben, galten die edlen Gewächse als eines der höchsten Prestigegüter. Während ihrer legendären Orgien badeten die Gäste verschwenderisch in Rosenblüten und Rosenöl, was der Königin der Blumen den zweifelhaften Ruf als „Blume des Lasters“ einbrachte. Verzaubert von ihrem himmlischen Duft und ihren bezaubernden Blüten gerieten Züchter in aller Welt ins Schwelgen und brachten immer wieder neue Sorten hervor: bis heute soll es über 30.000 Rosensorten gegeben haben.

Blütenschönheit mit großer Vielfalt

Rosen duften süß, erfrischend fruchtig, aber auch herb und raffiniert. Schon im Orient und im Mittelmeerraum dienten Blütenblätter der Damaszener-Rosen als Grundlage zur Gewinnung von aromatischen Duftwassern und -ölen. In den mittelalterlichen Klöstern gediehen Rosen als Heilpflanzen und bis heute schätzt man die an Vitamin-C reichen Hagebutten auch als Nahrungsmittel. Trotz ihrer königlichen Rolle ist die kapriziöse Rose durchaus teamfähig. 

Wahrhaft königlich harmonieren Kletterrosen und Clematis: Herrliche Farbspiele ergeben sich bei Kombinationen aus weißen, rosa und blauvioletten Tönen. Beide Gartenstars blühen um die Wette, ohne einander Konkurrenz zu machen. Ihre aristokratische Wirkung entfalten Rosen, werden sie von blauen Begleitern umgeben. Rittersporn, Storchschnabel, Salbei oder Katzenminze lassen durch ihre kühle Eleganz Rosen in Gelb und Orange so richtig aufleuchten, denn die starken Kontraste unterstreichen deren Farbintensität. Blau erzeugt Tiefe und Weite im Garten. Besonders für kleine Gärten sind blaue Begleitpflanzen daher ein ideales Mittel zur optischen „Vergrößerung“. Eine Kombination mit Lavendel oder anderen mediterranen Kräutern harmoniert nicht nur farblich, sondern als Fußvolk leistet diese Kombination wertvolle Dienste, denn sie hält Ihrer Majestät Schädlinge vom Leib.

Edle Blüten zum Schnitt

Edelrosen zählen zu den Klassikern in jedem Beet. Durch ihren staksigen Wuchs und ihre schlanken, hoch gebauten Knospen kommen sie am besten in Begleitung der filigranen, zierlichen Blüten von Schleierkraut oder Frauenmantel zur Geltung. Ihre meist sehr großen und farbenprächtigen Blüten machen sie zu den beliebtesten Schnittblumen.

Fazit: Ob temperamentvoll oder romantisch: Ihre Majestät prägt Atmosphäre und macht märchenhafte Garten(t)räume wahr.

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