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Pflegen Sie Ihren Boden – für einen blühenden Garten

Wie jeder Organismus muss die Erde in Ihrem Garten atmen. Bodenbearbeitung ist ein Muss für einen gesunden Garten. Und hier erfahren Sie, wie es geht.

Im Laufe der Zeit verliert der Boden unter Ihrem Rasen oder Ihren Blumenbeeten an Gesundheit. Unter schwierigen Bedingungen können sich die Böden verdichten, d. h. sie verlieren ihre Struktur. Die kleinen luftgefüllten Hohlräume unter der Oberfläche werden zusammengedrückt, so dass er undurchlässig für Wasser und Nährstoffe wird. Auch die Wurzeln können sich nur noch schwer einen Weg bahnen, weshalb die Pflanzen schlechter gedeihen.
„Kein Boden ist so gut, dass er nicht noch besser werden könnte. Mit etwas Arbeit und Pflege können Sie sicherstellen, dass Ihr Rasen und die Pflanzen ausreichend mit Sauerstoff und Wasser versorgt werden,“ erklärt Tomas Welin, Produktmanager im Bereich Petrol Wheeled von Husqvarna.
Dazu ist Bodenbearbeitung notwendig – das bedeutet, dass der Boden umgegraben und Nährstoffe oder Bodenzusätze in Form von Mulch oder Humus eingearbeitet werden, um den Boden zu belüften. Beim Umgraben gibt es verschiedene Techniken zur Auswahl:

Einfaches Umgraben
Schnappen Sie sich eine Schaufel und legen Sie los: wenden Sie den Boden und zerkleinern Sie ihn. Arbeiten Sie dann bei Bedarf Nährstoffe oder Humus ein, bevor Sie ihn erneut wenden.

Einen Spatenstich tief umgraben
Beim Umgraben  - einen Spatenstich tief - arbeiten Sie sich systematisch über die Gartenfläche vor. Teilen Sie die Fläche in Streifen und heben Sie dann eine kleine Furche von etwa 25-30 cm Breite spatentief aus. Werfen Sie den Boden neben die leere Furche. Gehen Sie zur nächsten Furche, heben Sie dort dieselbe Menge Erde aus und werfen Sie sie in die erste. Zerkleinern Sie dabei eventuelle Erdklumpen. Gehen Sie weiter nach diesem Muster vor, bis der gesamte Garten umgearbeitet wurde. Zuletzt wird die letzte Furche mit der Erde aus der ersten gefüllt.

Oberflächenbearbeitung
Bei nicht verfestigten Böden ist eine oberflächliche Bearbeitung unter Umständen ausreichend. Dafür verwenden Sie am besten eine kleine Gartenkralle oder Hacke, um die Bodenstruktur nicht tiefer als 5-8 cm zu verändern.

Wann Sie auf Umgraben verzichten sollten
Ist der Boden sehr durchnässt, sollten Sie auf das Umgraben verzichten, um die Bodenstruktur nicht zu beschädigen.

Die Methode ohne Umgraben
Ist der Boden in einem guten Zustand, ist Umgraben oft nicht notwendig. Es sollte ausreichen, den Boden mit einer 6-10 cm dicken Schicht Mulch zu bedecken. In der Aussaatzeit wird der Mulch zum Pflanzen und Aussäen dann beiseite gerecht.

Denken Sie daran: das oberste Gebot lautet immer „lockern“. Ihre Pflanzen brauchen Mineralien, Luft, Wasser und organische Stoffe, um gut wachsen zu können. Dies erreichen Sie am besten, indem Sie die Erde bearbeiten, den Boden wenden und Humus hinzugeben.

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