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Oh Tannenbaum, oh Fichtenbaum...

Bis in das frühe 19. Jahrhundert reicht der Brauch zurück, zur Weihnacht’ eine Tanne oder Fichte zu zieren und sie in die festlich geschmückte Wohnstube zu stellen. Weil die Fichte verbreiteter vorkommt, wurde sie häufiger verwendet. Erst mit zunehmendem Anspruch an das perfekte Erscheinungsbild dieses Baumes hat sich inzwischen die Tanne, allen voran die Nordmanntanne, als der Weihnachtsbaum schlechthin etabliert.

Tanne oder Fichte?

Tanne und Fichte lassen sich recht einfach unterscheiden: Greifen Sie dem Baum in die Nadeln – die Fichte piekst, die Tanne aber hat weiche Nadeln. Hinzu kommt ein ganz praktischer Unterschied: Fichten als Weihnachtsbaum nadeln mit dem Trocken werden, Tannen weitestgehend nicht.

Am besten haltbar sind Weihnachtsbäume, wenn Sie sie in der Plantage frisch geschlagen einkaufen. Lassen Sie sie dort auch gleich anspitzen, damit sie problemlos in den Christbaumständer passen.

Den optimalen Christbaumständer finden

Best geeignete Christbaumständer sind mittlerweile solche, die den Baum statt mit fummelig zu handhabenden Schräubchen einfach mithilfe eines Hebels arretieren. Sicherheitstipp: Auch dieser (Fuß-)Hebel sollte seinerseits eine Arretierung haben, damit er nicht versehentlich geöffnet werden kann und der womöglich mit brennenden Kerzen bestückte Weihnachtsbaum umfällt.

Solche Christbaumständer sind obendrein praktisch, weil Sie sie mit Wasser befüllen können, das den Baum zusätzlich länger frisch hält.

Etwas Abwechslung gefällig?

Mitunter werden beim Christbaumhändler Alternativen zum klassischen Weihnachtsbaum angeboten.
Abwechslung zur Farbe Grün sind dann die preiswerten Blaufichten, seltener echte Blautannen oder die graublau benadelten Concolor-Tannen, die entsprechend teuer gehandelt werden.
Auch Kiefern, speziell Seidenkiefern, können eine aparte Abwechslung darstellen. Sie sind jedoch langnadelig und daher etwas schwieriger zu schmücken.
Douglasien („Douglas-Fichten“) werden angeboten, bewähren sich aber als Weihnachtsbaum nicht, da ihre waagerechten Triebe weich sind und unter dem Gewicht des zierenden Behanges allzu leicht durchbiegen.
Als kleine, adrette Weihnachtsbaumvariante speziell für kleinere Wohnungen bieten sich Zuckerhutfichten an, die es allerdings nur mit Wurzelballen in Baumschule oder Gartencenter gibt. 

Zwei nicht minder traditionsreiche Alternativen oder auch Ergänzungen zu Ihrem Weihnachtsbaum generell, sind diese:

In Teilen Norddeutschlands schmückt man statt einem Weihnachtsbaum – oder zusätzlich dazu – den so genannten Friesenbaum, ein speziell gefertigtes Holzgerüst.

Im Osten der USA ist der beerengeschmückte Zweig einer Stechpalme (Ilex) ein mindest ebenso beliebtes pflanzliches Weihnachtssymbol, wie hierzulande der Weihnachtsbaum. In England nutzt man zusätzlich zu diesem speziell die mit einer Schleife gezierten Mistelzweige.

Christbaum aus dem eigenen Garten

Auch Fichten oder Tannen aus dem eigenen Garten können Sie ausgraben, topfen und als Weihnachtsbaum verwenden, können Sie danach in den Garten zurück pflanzen. Beachten Sie dabei drei Dinge:
1. Der Baum soll im Garten nicht länger als zwei, drei Jahre gestanden haben, sonst wächst er später schwer wieder an.
2. Sie müssen den Baum (z.B. über die Zwischenlager Keller oder Garage) langsam von den kalten Gartentemperaturen auf warme Wohnzimmertemperaturen umgewöhnen sowie später zurückgewöhnen.
3. Halten Sie die Pflanze während ihrer Zeit als Christbaum ausreichend feucht, aber nicht patschnass. 

Nun sollten Sie gerüstet sein für Ihr persönliches schönes Weihnachten.
Wir wünschen Ihnen alles Gute und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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