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Mit Magnesium düngen

Magnesium zählt nach Stickstoff, Phosphor und Kali zu den wichtigsten Pflanzennährstoffen. Eine buchstäblich zentrale Bedeutung kommt dem Magnesium dabei insofern zu, als dass es für den Aufbau von Blattgrün (Chlorophyll) unerlässlich ist. Ohne dieses könnte die Pflanze keine Photosynthese betreiben.

Magnesium kommt von Natur aus im Gartenboden vor. Auf leichten, sandigen und sauren Böden weniger als auf mittelschweren und schweren Böden. Auf solchen leichten und sauren Böden ist Magnesium daher oft Mangelware. Hinzu kommt, dass jährlich etwa 4 bis 8 Gramm Magnesium pro Quadratmeter Gartenboden durch Niederschläge und Gartenbewässerung ausgewaschen werden und die Pflanzen durch ihre Nährstoffaufnahme dem Boden Magnesium entziehen.

Im Wachstum und während Trockenperioden ist der Bedarf der Pflanzen an Magnesium am höchsten. Zudem ist Kalium ein Gegenspieler von Magnesium im Boden: Kaliüberschuss im Boden und kräftige Kalidüngung können beide die Verfügbarkeit von Magnesium im Gartenboden herabsetzen. Rutscht eine Pflanze in den Magnesiummangel, ist das an Blattaufhellungen aller Blätter bzw. Nadeln zu erkennen: Die grünen Blattadern heben sich dann von den gelben Blattzwischenräumen deutlich ab.

Schnelle Abhilfe schafft dann eine Blattdüngung mit Magnesiumsulfat, dieses wird auch Bittersalz genannt. Dieses Bittersalz wird dazu nach Herstellerangaben in Wasser aufgelöst und mit einer Gartenspritze über die mangelerkrankte Pflanze, z.B. eine Fichte, ausgebracht. Diese Prozedur im Abstand von zwei, drei Wochen wiederholen. Darüber hinaus empfiehlt sich die Stabilisierung des Boden-Säurewertes (des pH-Wertes) auf 5,5 durch gegebenenfalls Kalkung. Danach kann eine Gesundungsdüngung mit Magnesium vorgenommen werden, am einfachsten durch die Gabe von Bittersalz (100 bis 200 Gramm/Quadratmeter).

Um Magnesiummangel vorzubeugen, empfiehlt sich eine alljährliche Erhaltungsdüngung von etwa 50 bis 100 Gramm Bittersalz pro Quadratmeter – auf leichteren Böden eher die größere, auf schwereren Böden eher die kleinere Menge geben. Ist der Boden gut eingestellt, reicht es oft auch aus, ihn einfach nur mit Kalk-, Mehrnährstoff- oder Volldünger zu versorgen, welche Magnesium enthalten.

Tipp: Genaue Informationen über den Düngerbedarf des Gartenbodens an Magnesium und anderen Pflanzennährstoffen erhalten Sie aus den Ergebnissen einer Bodenanalyse, wie sie von Gartencentern und Gärtnereien angeboten wird.

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