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Knoblauch pflanzen

Knoblauch ist ein Zwiebelgewächs, das jedem Essen einen einzigartigen Geschmack verleiht. Allerdings spaltet er auch die Meinungen: Es gibt Knoblauch-Liebhaber und diejenigen, die lieber die Finger von der intensiv riechenden Knolle lassen. Wer Knoblauch mag, kann ihn ohne großen Aufwand selbst anpflanzen.

Knoblauch ist im Herbst Anfang bis Mitte Oktober zu pflanzen. Das Zwiebelgewächs mag einen sonnigen Standort, welcher aber feucht gehalten werden muss, da der Knoblauch das Wasser für das Wachstum benötigt. Stehende Nässe ist aber auch zu vermeiden. Gedüngt wird mit Humus oder Blaukorn. Ideal ist ein nahrhafter, kalkhaltiger Boden. Am Knoblauchstandort selbst sollten die letzten zwei bis drei Jahre keine anderen Zwiebelgewächse, wie z. B. Zwiebeln, Schnittlauch oder Porree, gewachsen sein. Der Boden hat sonst zu wenige Nährstoffe, die der Knoblauch zum Wachsen braucht.

Gesteckt werden die größten Zehen einer Knoblauchknolle, und zwar einzeln und rund 6 cm tief. Beim Einsetzen sollten die Spitzen der Zehen nach oben zeigen. Der Abstand der Reihen sollte 15 cm betragen. Schon bald bilden die Zehen Wurzeln, und es erscheinen lange, schmale Blätter. Er überwintert im Freien und treibt im Frühjahr neu aus. Allerdings kann es passieren, dass bei zu viel Nässe im Winter die Zwiebeln leicht faulen. Um eventuelle Ausfälle über den Winter zu vermeiden, ist es ratsam, die Beete mit Stroh oder Reisig abzudecken. Wenn der Frühling naht, treibt der Knoblauch neu aus und Sie können ihn ernten.

Noch ein paar Fakten zum Schluss: Der gewöhnliche Knoblauch ist eine krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 90 cm. Die Laubblätter sind bis zu 15 mm breit. Der Knoblauch gelangte aus Asien über das Mittelmeer nach Europa und wird als Heil- und Gewürzkraut genutzt.

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