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Jetzt üppigen Sommerflor genießen - mehr Erfolg durch weniger Arbeit

Ob Geranien und Petunien in der Sonne, Fuchsien, Lieschen und Begonien im Schatten, ob Kräuter und Gemüse im Hochbeet oder aber mediterrane und exotische Sommerschönheiten in Töpfen und Kübeln: Sie können sich mit ihnen einen Sommer lang plagen - oder Sie können es schlau anstellen und mit weniger Arbeit erfolgreicher mit Pflanzen sein! Der GARDENA Gartenexperte erklärt Ihnen, wie es geht.

Wählen Sie die richtige Erde

Erde ist nicht gleich Erde, deswegen ist Erdenpreis nicht gleich Erdenpreis. Qualitätserde ist eine Komposition von verschiedenen Stoffen, die einzeln und in ihrem Zusammenwirken so gewählt und aufeinander abgestimmt sind, dass Sommerflor darin optimal gedeiht. Wo mehr drin ist, das kostet natürlich auch mehr. Und woraus man einfach etwas weglässt, das kann man billiger verkaufen. Deswegen: Qualitätserde mit hohem Tonanteil kaufen und diese dann womöglich preisvergleichen.

Richtig düngen

Woher stammen die Blätter und Blüten? Richtig: aus ursprünglich einmal Nährstoffen der Pflanze. Eigentlich komisch also, dass viele Zeitgenossen meinen, Pflanzen nicht füttern zu müssen. Von nichts kommt bekanntlich nichts, also "Futter bei die Füße" (auf hochdeutsch: Dünger an die Wurzeln)! Meine probate Düngestrategie: Der Düngervorrat einer Qualitätsblumenerde reicht etwa sechs Wochen lang. Ich mache es also so: Pro Liter Blumenerde gebe ich ihr schon beim Pflanzen zwei bis drei Gramm Langzeitdünger (sechs-Monats-Dünger) zu, als Grundversorgung. Zusätzlich gebe ich mit dem Gießen wöchentlich Flüssigdünger in halber Menge. Aber aufgepasst: Weil sich Langzeitdünger abhängig von Feuchtigkeit und Wärme entfaltet, kann dieser länger oder weniger lang halten! In einem heißen Sommer kann es daher schon ab etwa August erforderlich sein, stärker flüssig nachzudüngen (volle statt halber Menge). Kommen die Pflanzen durch zu viel Dünger ins Stocken, dann einfach die Flüssigdüngung zeitweilig aussetzen.

Richtiges Bewässern

Statt täglich Kästen, Kübel & Co. zu gießen, geht das auf Vorrat, mit einem Bewässerungsgefäß, viel einfacher. Denn was ist, wenn es bei Ihnen abends nach einem heißen Tag mal später wird oder Sie an einem langen Wochenende verreisen? Dann dürfen die Pflanzen nicht schlappen oder vertrocknen. Mit Bewässerungskasten wär das also womöglich nicht passiert...
Daran denken: Nach dem Bepflanzen die Kästen anfangs hauptsächlich "von oben" (nicht über die Blätter, aber direkt auf die Erde) gießen. Nach etwa vierzehn Tagen, nach dem Einwurzeln, nur noch "von unten" (über den Wasservorrat). Am besten gießen Sie abends. 

Vermeiden Sie zwei oft gemachte Fehler: 

1. Gießen Sie nicht hahnenkalt, sondern umgebungstemperiert. An heißen Tagen mit kaltem Wasser zu gießen, verursacht Wachstumsstörungen an den Pflanzen. 

2. Stellen Sie Kübel und alles "Bodenständige" auf keramische Füßchen um sicherzustellen, dass Überschusswasser abfließt, statt die Pflanze zu ersäufen. Vorsicht, Falle: Übertöpfe ohne Wasserabzugsloch werden nach Regenfällen oft zum tödlichen Schwimmbad für die Pflanzen darin!

So läuft das einwandfrei!

Königsdisziplin der unkomplizierten Kasten- und Kübelbewässerung ist der Anschluss eines automatischen Bewässerungssystems, gesteuert von einem Bewässerungscomputer: anschließen, und der macht das dann schon! Gießt bei Hitze und Trockenheit mehr, bei bedecktem Himmel und Niederschlägen weniger, weil ein Feuchtefühler mit dabei ist. Tschüss, Kannenschleppen! Vor einem Urlaub das System etwa zwei, drei Wochen vorher installieren, um bis zur Abreise sicherzustellen, dass alles so läuft, wie es laufen soll.

Das ist ja clever - Bewässerungskasten einfach selber bauen!

Sie müssen Ihre alten Balkonkästen ohne Wasserspeicher nicht wegschmeißen! Bauen Sie diese doch einfach zu einem Bewässerungskasten um!

Variante 1: Den Balkonkasten oder Pflanztopf zu einem Drittel mit Blähton befüllen (das darf sogar gebrauchter sein). Darüber ein zurechtgeschnittenes Stück Gartenvlies geben, darüber wiederum die Erde und die Pflanzen. Zwischen Erdoberfläche und Kasten- bzw. Kübeloberkante zwei Zentimeter Gießrand lassen! 

Variante 2: Legen Sie vor dem Bepflanzen eine spezielle Bewässerungsmatte aus Polyurethan in den Balkonkasten oder Pflanztopf. Die gibt´s, fertig konfektioniert, beim Gärtner oder im wohl sortierten Gartencenter.

Idealerweise bauen Sie bei beiden Varianten jeweils einen Wasserstandsanzeiger mit ein (gibt´s in unterschiedlichen Größen beim Gärtner bzw. im Gartencenter, im Hydrokulturregal in der Zimmerpflanzenabteilung).

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