Zur Verbesserung unseres Internetangebots setzen wir Cookies ein. Sofern Sie unser Internetangebot weiter nutzen, stimmen Sie einem Einsatz von Cookies und der Verwendung Ihrer mit Hilfe der Cookies erhobenen personenbezogenen Daten zu. Weitere Informationen zum Einsatz von Cookies können Sie der folgenden Informationsseite entnehmen. Hinweise zum Einsatz von Cookies

Helfen Sie einem Igel richtig durch den Winter

Es ist Herbst und gerade jetzt suchen Igel einen passenden Unterschlupf zum Überwintern. Wie Sie dem Igel beim Überwintern helfen können und worauf Sie bei der Fütterung achten müssen, haben wir für Sie zusammengefasst.

Vorsicht bei der Fütterung!

Der Winterschlaf beginnt ab Mitte November und dauert bis März oder April. Entdecken Sie draußen noch Würmer oder Insekten, empfehlen Igelschutzvereine keine Fütterung der Igel. 

Ein Gewicht zwischen 600 und 700 Gramm ist für den Igel eine gute Grundlage, um gesund durch den Winter zu kommen. 

Füttern Sie einen Igel erst, wenn er auffallend dünn ist. Die Fütterung sollte dann abends einmal am Tag stattfinden. Füttern Sie mit Katzendosenfutter, gebratenem Hackfleisch, Rührei oder Haferflocken. Geben Sie dem Igel nur frisches Wasser und auf keinen Fall Milch, da diese dem Igel schaden würde. 

Der Igel ist eine geschützte Tierart und darf nicht aus seinem natürlichen Umfeld entnommen werden. Lediglich kranke, hilflose oder verletzte Igel dürfen Sie aufnehmen, um das Tier gesund zu pflegen. Dies erfordert viel Hintergrundwissen. Setzen Sie sich deshalb mit einer Igelstation oder einem Tierarzt in Verbindung.

Das Winterquartier des Igels

Die Igel finden in jedem naturbelassenen Garten ein passendes Fleckchen. Besonders geeignet sind dafür Laubhaufen, da sie nicht nur Schutz, sondern zusätzlich noch Nahrung bieten. Außerdem überwintern Igel gerne in Hecken, Hohlräumen von Bäumen oder in einem trockenen Verschlag. 
Zusätzlich können Sie Laubhaufen vorbereiten, am besten in einer versteckten Nische in Ihrem Garten. Oder Sie lehnen ein Holzbrett an die Hauswand an. Der Hohlraum hinter dem Brett kann mit Nistmaterial wie Laub, Stroh oder zerrissenem Zeitungspapier ausgelegt werden. Je dichter und enger das Winterquartier gebaut ist, desto besser ist die Isolation. Sie bewahrt den Igel vor dem Aufwachen während des Winterschlafs.

Weiterführende Informationen rund um dieses Thema finden Sie auf der Website von Pro Igel, dem Verein für integrierten Naturschutz Deutschland e.V.:
www.proigel.de

Kommentare