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Hecken und Bäume im Winter

Hecken und Bäume finden sich an vielen Grundstücksrändern. Sie sind ein beliebter Sichtschutz gegen neugierige Blicke. Wenn allerdings eine Straße oder ein Gehweg an das Grundstück angrenzen, kann im Winter Streusalz an die Bäume und Büsche gelangen und diese können davon Schaden nehmen.

Durch Spritzwasser gelangt das Salz an Stamm, Triebe und Wurzeln. Wenn es taut, wird das Salzwasser über die Wurzeln aufgenommen. Folgen können unter anderem ein verspäteter Austrieb, kümmerlicher Wuchs oder sogar das Absterben der Pflanzen sein. Als besonders empfindliche Pflanzen gelten Nadelgehölze, wie Thuja, und Rhododendren. Diese reagieren besonders stark auf zu viel Streusalz im Boden.

Schäden erkennen

Die typischen Symptome für Streusalzschäden sind braune Zweigspitzen, vor allem im bodennahen Bereich. Sie sind aber nicht immer leicht zu erkennen. Der Pflanze wird Wasser entzogen und die Blätter werden oft vom Rand ausgehend bräunlich. Streusalz wirkt wie eine Überdüngung, die Pflanze erhält zu viele Nährstoffe und dadurch wird ihr das Wasser entzogen.

Schäden vorbeugen

Um Salzschäden vorzubeugen, können Holzpalisaden oder andere Barrieren als Schutz vor die Hecke eingegraben werden. Der muss so angebracht sein, dass das davon abtropfende Wasser nicht in die Pflanzfläche hinein versickert. Eine weitere Möglichkeit Salzschäden entgegen zu wirken ist die Pflanzen ausgiebig zu wässern sobald der Boden nicht mehr gefroren ist.

Maßnahmen bei Schäden

Sind bereits Salzschäden an den Pflanzen entstanden oder stehen sie ernsthaft zu erwarten an, dann hilft nur häufiges intensives Wässern, um so die Salzfracht in tiefere Bodenschichten zu verfrachten. Dabei erhält der ungefrorene Boden etwa alle fünf Tage 20 Liter Wasser pro Quadratmeter, rund einen Monat lang.
Waren Pflanzen während des Winters ungeschützt und hat sich auf ihnen Salzfracht angesammelt, so reinigt sie eine gründliche Dusche per Gartenschlauch. Idealerweise unterlegen Sie die Pflanze dabei mit einer Folie so, dass das Reinigungswasser nicht das Beet erreicht. Auch empfiehlt es sich, diese Pflanzendusche auszuführen, bevor Winter- oder Frühlingsregen das unkontrolliert erledigen. 

Wer Probleme mit Salzschäden auf Dauer vermeiden will, pflanzt an gefährdeten Stellen im Garten weniger salzempfindliche Gehölze, z. B. Feuerdorn, Faulbaum, Bibernellrose, Schneebeere, Flieder, sowie manche Spiersträucher, Schneebälle und - unter den Koniferen - Stechfichte, Schwarz- und Krüppelkiefer.

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