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Hecken pflanzen leicht gemacht

Eine Hecke ist ein Allroundtalent: Sie spendet Schatten, schützt vor Lärm, Wind und ungebetenen Blicken. Außerdem ist Sie ein dekorativer Ersatz für einen Gartenzaun und bietet einen Lebensraum für Vögel, Insekten und andere Kleintiere. Möchten auch Sie so einen Alleskönner in Ihrem Garten haben? Dann nichts wie ran an den Spaten.

Hecken können in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Es gibt einerseits Schnitthecken oder frei wachsende Hecken und andererseits laubabwerfende oder immergrüne Hecken. Je nachdem, für welche Hecke Sie sich entscheiden, fallen unterschiedliche Arbeiten an. Die Pflanzung ist jedoch bei allen gleich.

Sie können Hecken von September bis Anfang November in den Garten aussetzen, damit sie sich im warmen Boden verwurzeln können, bevor der erste Frost eintritt. Die Pflanzung im Hochsommer ist nicht empfehlenswert, da zu dieser Zeit die Verdunstung über die Nadeln oder Blätter sehr hoch ist. Wird als Pflanzzeit trotzdem das Spät-Frühjahr oder der Sommer gewählt, muss bewusst sein, dass durch die Hitze und den seltenen Niederschlägen der Pflegeaufwand erhöht wird. Damit die Pflanzen nicht austrocknen, wird das regelmäßige Gießen hier groß geschrieben.

Ran an den Spaten!

Mit einem Spaten beginnen Sie nun an der Pflanzstelle einen Graben auszuheben. Achten Sie dabei auf ausreichenden Abstand zum Nachbargrundstück. Ebenfalls sollte genügend Luft zwischen den einzelnen Pflanzen gegeben sein, da sonst die Pflanzen braun werden und sogar absterben können. Jetzt kann eingepflanzt werden. Dazu setzen Sie die Pflanze einfach in die Erde. Besitzt Ihre Pflanze ein Ballentuch um das Wurzelwerk, schneiden Sie das Tuch auf und schieben es zur Seite. Liegen die Wurzeln beim Kauf der Pflanze bereits frei, empfehlen wir den Wurzelballen vor dem Einpflanzen 10-15 Minuten in einen Eimer voll Wasser zu stellen. Sitzen alle Pflänzchen in der Erde, kann der Graben nun mit dem Aushub befüllt und festgetreten werden. Vergessen Sie das Gießen nicht. Eine Schicht Rindenmulch, Torf oder Kompost hält den Boden länger feucht und hindert das Unkraut am Wachsen.

Beispiele für Heckenarten

Immergrüne Schnitthecken
Buchsbaum, Kirschlorbeer, Feuerdorn, Stechpalme, Liguster, Geißblatt

Laub abwerfende Schnitthecken
Hainbuche, Rotbuche, Feldahorn, Weißdorn, Fingerkraut, Purpurweide, Spierstrauch, Hartriegel, Haselnuss

Nadelgehölze
Eibe, Lebensbaum, Scheinzypresse, Leyland-Zypresse

Frei wachsende Hecken
Allgemein können Sie alle Schnittheckenarten frei wachsen lassen. Dies ermöglicht ein abwechslungsreiches Erscheinungsbild in Ihrem Garten.

Blütenhecken
Brombeere, Johannisbeere, Haselnuss, Liguster, Rotbuche, Holunder, Schlehe,
Kanadische Felsenbirne

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