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Gemüse richtig einlagern

Ende August beginnt die Haupterntezeit im Obst- und Gemüsegarten. Schnell hat man hier alle Hände voll zu tun, die Köstlichkeiten zu verarbeiten oder bestmöglich einzulagern. Schließlich ist es oft nicht möglich, alles frisch zu verwerten. Außerdem freut man sich gerade im kargen Winter über köstliche, vitaminreiche Produkte aus eigenem Anbau. Erfahren Sie im Folgenden mehr über die richtige Lagerung von Gemüse, damit Sie es noch tief bis in den Winter genießen können.

Zu allererst sollte man darauf achten, Obst und Gemüse nie im gleichen Raum aufzubewahren. Obst, vor allem Äpfel, verströmen das pflanzliche Hormon Ethylen, welches die Haltbarkeit von Gemüse verkürzt und dieses somit schneller reift.

Zum Einlagern darf nur einwandfreie Frucht verwendet werden. Fäulnis, Krankheiten und Schädlinge übertragen sich sonst auf den restlichen Bestand. Bei regelmäßigen Kontrollen sollten faule Exemplare ausgelesen werden.

Die Früchte sollten bei trockenem Wetter geerntet und eingelagert werden. Nasses Gemüse verdirbt deutlich schneller. Haftet noch etwas Erde an, stört das nicht.

Kartoffeln halten am längsten an dunklen, kühlen (5-8 °C) und feuchten Orten (Luftfeuchte 80 - 90%). Kellerräume mit solchen Bedingungen bieten sich dafür an. Optimal für die Aufbewahrung sind sogenannte Holzhorden. Die Kartoffeln werden von unten entnommen und die anderen rutschen nach. Durch das Rollen werden die Knollen oft umgelagert und treiben nicht so schnell aus. Die Lagertemperatur sollte nicht unter 4°C fallen, sonst verwandelt sich ein Teil der Stärke in Zucker und die Kartoffeln schmecken süß.

Wurzelgemüse wie Karotten, Sellerie und Rote Beete können sehr gut in dunklen, feuchten, frostfreien Kellern eingelagert werden. Diese Gemüsesorten mögen es am liebsten in feuchtem Sand eingeschlagen zu werden.

Zwiebeln und Knoblauch werden vorsichtig von Verschmutzungen gereinigt und an der Luft getrocknet. An ihrem Laub kann man sie zu Zöpfen flechten. So können sie dann an einem trockenen kühlen Ort aufgehängt werden. Zur Verarbeitung sollte man sich stets nur kleine Mengen in die Küche holen, da sie ansonsten wegen der höheren Temperatur schnell verderben.

Picture: © Dimitrios - Fotolia.com

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