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Ein Topfwechsel gefällig?

Mit den länger werdenden Tagen fahren viele Pflanzen ihren Stoffwechsel wieder hoch. Dabei können die Grünlinge etwas Unterstützung gebrauchen, um gut gestärkt in den Frühling zu starten. Ein etwas größerer Topf mit unverbrauchter Erde hilft den Pflanzen, damit sie mit neuer Energie wachsen und blühen können. Was Sie beim Umtopfen beachten sollten, haben wir für Sie zusammengefasst.

Pflanzen mit einem durchwurzelten Ballen oder deren Wurzeln aus dem Topf wachsen, sollte man ein größeres Gefäß gönnen. Der neue Topf sollte ca. drei bis vier Zentimeter größer sein. Ist der Topf zu groß, konzentriert sich die Pflanze eher auf die Wurzelbildung, als auf die gewünschte Blüten- und Triebbildung. Ist die Erdoberfläche mit einer weißen Kruste bedeckt, ist dies ein Zeichen für ein zu hartes Gießwasser oder auf eine Überdüngung. In diesem Fall benötigt die Pflanze neue Erde.

Umtopfen

Falls der Topf bereits verwendet wurde, sollten Sie ihn mit heißem Wasser und einer Bürste säubern. Dies verhindert eine eventuelle Übertragung von Pilzen und Keimen. Um Staunässe vorzubeugen, wird bei Töpfen ohne Ablaufloch eine Drainage mithilfe von Kies oder Blähton gebildet. Legt man ein Stück Vlies dazwischen, verhindert dies das Vermischen der Drainage mit der Erde. Nun kommt frische Blumenerde in den Topf. Bei einem Gefäß mit Abzugsloch, kann man sofort Erde auffüllen. Um zu verhindern, dass Erde aus dem Loch ausdringt, wird eine Tonscherbe hineingelegt. Füllen Sie so viel Erde hinein, dass der Ballen und die Triebe zwei Zentimeter unter dem Topfrand liegen, wenn die Pflanze eingesetzt wird. 

Nun nimmt man die Zimmerpflanze aus dem alten Topf. Durch das Abklopfen des Topfes lässt sich der Ballen lösen. Sollte dies nicht funktionieren, kann ein Tauchbad weiterhelfen. Bei hartnäckigen Plastiktöpfen hilft eine Schere. Bevor es nun ans Eintopfen geht, muss der Ballen von der alten Erde so gut wie möglich befreit und abgestorbene Wurzelteile mit einer Schere entfernt werden.

Nehmen Sie jetzt die Pflanze und stellen Sie diese in die Mitte des neuen Gefäßes und füllen dies von allen Seiten mit Erde auf. Denken Sie daran, dass der Ballen zwei Zentimeter unter dem Topfrand liegen soll. Drücken Sie die Erde an und gießen Sie die Pflanze, bis Wasser herausläuft. Bei Bedarf können Sie nochmals Erde in den Topf geben.

Dünger

Nach zwei bis drei Wochen kann den Pflanzen etwas Dünger gegeben werden. Dabei können Sie zu Flüssigdünger greifen. Pflanzen genießen es ebenfalls, ab und zu einen Sprühnebel abzubekommen. Dies hält Staub fern und die Blätter können zudem Feuchtigkeit aufnehmen. Das Wasser sollte, ebenso wie das Gießwasser, Zimmertemperatur haben.

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