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Die Aloe Vera Pflanze

Sicherlich haben Sie bereits von der Aloe Vera Pflanze und deren heilenden Eigenschaften gehört. Bereits Christoph Kolumbus führte diese Pflanze in Blumentöpfen auf seinen Schiffen mit, um damit Wunden seiner Söldner zu behandeln. Woher kommt die Pflanze und wofür kann man sie genau einsetzten?

Die ursprüngliche Heimat der Aloe Vera (deutsch: die wahre Aloe) ist nicht bekannt. Sie wurde durch Seefahrer und Entdecker auf der ganze Welt verbreitet, weshalb sie heute im südlichen Mittelmeerraum, Asien, Indien sowie auch in Südamerika und Afrika zu finden ist. Die Aloe Vera Pflanze hat insgesamt um die 320 Aloe-Schwestern aber nur die „Aloe barbadensis“ eignet sich besonders gut für Heilzwecke. Ein anderer Name für die Aloe Vera Pflanze ist auch „Wüstenlilie“, da sie extrem heißem Klima ohne monatelangen Regen trotzt.

Aussehen und Inhaltsstoffe

Auch wenn ihr Aussehen einem Kaktus ähnelt, gehört die Pflanze zu den Affodillgewächsen (Asphodelaceae) und ist nicht mit Kakteen verwandt. Aloe Vera Pflanzen bilden dichte Ausläufergruppen. Die grünen Blätter sind rosettenartig um den Stamm angeordnet und werden bis zu 50 cm lang. Sie haben eine glatte Oberfläche und einen gezähnten Blattrand. In der Blütezeit treibt die Pflanze einen 60 bis 90cm hohen Blütenstand aus mit gelben bis roten Blütentrauben.

In den Blättern der Aloe Vera wurden ca. 220 Wirkstoffe gefunden wie unter anderem: Vitamine, Enzyme, Mineralstoffe, Aminosäuren und Polysaccharide. Unter den Polysacchariden fand man Acemannan, welches zur Immunstärkung beiträgt und welches der Mensch bis zur Pubertät selbst herstellt.

Aloe Vera für Zuhause

Aloe Vera bekommt man in Garten-Centern und Baumärkten. Man kann sie also zuhause im Topf anbauen. Somit hat man stets ein natürliches Heilmittel parat, welches nicht durch unseriöse Händler verfälscht wurde. Die Pflanze benötigt lediglich einen sandigen Boden, der gut wasserdurchlässig ist. Staunässe ist nichts für die Wüstenpflanze.

Sind mindestens 12 Blätter vorhanden und sind diese groß genug, kann man eines der unteren Blätter abschneiden. Lassen Sie die restlichen Blätter weiterwachsen. Ist ein Blatt nachgewachsen, kann erneut ein unteres Blatt genutzt werden. Auf diesem Weg wird eine Aloe Vera Pflanze wird zu 10 Jahre alt.

Heilende Wirkung

Klinische Studien zeigten eine Wirksamkeit des Gels bei entzündlichen Hauterkrankungen, Wunden, Verbrennungen, Erfrierungen sowie bei Akne, Schuppenflechte, Neurodermitis und Insektenstichen. Die Stärkung des Immunsystems wurde allerdings noch nicht belegt.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist das frische Gel einer Aloe Vera Pflanze besser als bearbeitete Produkte wie Kosmetischen Cremes und ähnliches. Die Inhaltstoffe der Cremen könnten die Wirkstoffe der Aloe Vera Pflanze beeinträchtigen.

Falls Sie dennoch lieber Aloe-Vera Produkte kaufen möchten, sollten Sie immer darauf achten, dass sich ein BIO-Siegel und die Zeichen von Neuform oder IASC (International Aloe Science Council) darauf befinden. Diese Bürgen für kontrollierte Rohware und Verarbeitung.

Verwendung

Haben Sie ein Blatt abgeschnitten, warten Sie, bis der gelbe Saft herausgelaufen ist. Dies ist Harz, welches den stark reizenden Wirkstoff Aloin enthält. Ist der gelbe Saft vollständig ausgetreten, können Sie wie folgt vorgehen:

Zuerst schneiden Sie sich ein ausreichend großes Stück vom Blatt ab. Das restliche Blatt kann man in einer Plastiktüte für ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Für den äußerlichen Bedarf:
Schneiden Sie ihr Blattstück auf. Dieses Gel können Sie nun direkt auf die betroffene Hautstelle auftragen.

Für den innerlichen Bedarf:
Lösen Sie das Gel mithilfe einer Messerspitze vorsichtig heraus. Das Gel kann direkt gegessen oder mit einer Speise verrührt werden. Auf Hitze sollte man verzichten, da sie die heilenden Inhaltsstoffe vernichtet.

Bildquelle Aloe Vera: © thongsee - Fotolia.com 

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