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Der GARDENA Gartenkalender im November

Was jetzt im Garten wichtig ist und was Sie dabei beachten sollten. Alle relevanten Infos kompakt für Sie zusammengefasst von unserem Gartenexperten Engelbert Kötter.

Schönes Heidekraut

Balkon- und Terrassengarten

Wo der Garten trist und nebelgrau geworden ist, empfiehlt es sich mit Heidekraut herbstliche Farbtupfer zu setzen. Knospenblühende Heide lohnt auch das späte Pflanzen noch, da sie nicht aufblüht, folglich nicht verblüht. Sie behält ihre Farbe bis in den Dezember, manchmal Januar hinein. In milden Lagen blühen die Heide begleitende Hornveilchen und Stiefmütterchen ebenfalls bis Dezember. Die frühen Sorten sind dann schon ab Ende Februar, Ende März mit Blüten bis weit in das Frühjahr hinein wieder zu sehen.

Kübelpflanzen

Kübelpflanzen, die leichte Fröste vertragen, müssen noch nicht zwingend ins Haus geholt werden. Bei ihnen langt es, sie zunächst noch an geschützter Stelle im Garten zusammenzustellen, aber eben noch draußen zu lassen. Für die meisten Kübelpflanzen, speziell die immergrünen, ist diese Lösung besser als sie in das noch lichtärmere und gleichzeitig wärmere Haus zu übersiedeln. Im Freien werden sie besser auf die Winterruhe eingestimmt. Generell gilt also für Kübelpflanzen: So spät wie eben möglich einräumen, so früh wie möglich wieder ins Freie räumen.

Spargelbeete

Entfernen Sie rechtzeitig vor dem Schnee das inzwischen gelb gewordene Spargelgrün. Die Pflanzen haben alle wieder verwertbaren Nähr- und Inhaltsstoffe inzwischen in ihren fleischigen Wurzeln gespeichert, um dann im Mai mit frischem Austrieb – den saftigen Spargelstangen – aufzuwarten. Sofern es trocken ist, ist es verbreitet üblich, das Spargelgrün im Garten zu verbrennen – beachten Sie dabei aber Ihre örtlich geltenden Regelungen, deren Details Sie bei Ihrer Kommunalbehörde (Gartenamt) erfahren können. Achten Sie auch darauf, dass Kinder sich durch die verlockenden roten Beeren am Spargelgrün nicht zum Naschen verleiten lassen. Die Beeren sind giftig!

Kräutergarten

Ähnlich wie bei Rosen, entfernen Sie auch aus Lavendel jetzt alle Sommerreste, speziell alte Blütenstände. Wo Sie durch Formierung der Pflanze im Frühjahr und dann noch einmal im Herbst ihre Wuchsform betonen, bleibt die Pflanze Jahre lang schön kompakt und kissenförmig. Wo das nicht passiert, wird sie leicht schütter und verkahlt von unten her.

Obstgarten

Entfernen Sie alles in den Bäumen hängen gebliebene Obst, damit darin keine Mumienfrüchte überwintern. Diese verpilzen und stellen somit überwinternde Sporenlager für Schadpilze wie Monilia dar, welche dann das Obst des kommenden Jahres umso leichter befallen können.

Rosengarten

Die letzten Rosenknospen werden mit Einzug der Kälte nun nicht mehr aufblühen. Schneiden Sie alle Beetrosen jetzt um ein Drittel zurück und entfernen Sie so alles Verblühte, alle eventuell entstandenen Hagebutten und alles weiche Gewebe. Darin könnten Pilzsporen überwintern, die im kommenden Jahr den Infektionsdruck auf die Pflanzen erhöhen könnten. Diejenigen Rosenknospen, bei denen sich die grünen Kelchblätter bereits von den bunten Kronblättern abspreizen, haben das Potenzial in der Vase noch aufblühen zu können. Sie sind es also Wert, noch „gerettet“ zu werden.

Gemüsegarten

Es wird Zeit, die Flächen zu reinigen und sie unkrautfrei in die Überwinterung zu schicken. Vogelmiere beispielsweise, wächst nämlich auch im Winter an milden Tagen weiter, blüht und samt aus. Jede Pflanze kann dann bis zu 50.000 feinste Samen in den Garten entlassen. Und diese sind so vital, dass Sie 50 Jahre und mehr im Boden überdauern können, um dann irgendwann doch noch zu keimen.

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