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Der GARDENA Gartenkalender im Juni

Unser GARDENA Gartenkalender soll Ihnen dabei helfen, Ihre Gartenarbeit erfolgreich zu erledigen. Lesen Sie nun, was es in Ihrem Garten im Monat Juni zu tun gibt und was Sie dabei beachten sollten.

Beet-, Balkon- und Kübelpflanzen:

Was üppig blühen soll, braucht ausreichende Düngung. Qualitätsblumenerde ist werkseits mit einem Düngervorrat für rund sechs Wochen ausgestattet. Spätestens dann heißt es: nachdüngen. Das geschieht üblicherweise wöchentlich mit Flüssigdünger für Blütenpflanzen. 

Einfacher geschieht es aber mit Langzeitdünger für mehrere Monate. Weil Feuchte und Wärme den Düngerfluss aus Langzeitdünger beschleunigen, kann sich – je nach Witterungsverlauf – der Wirkungszeitraum verkürzen. Daher gilt: Das Auge düngt mit! Bedeutet: Kontrolle bleibt nötig, denn auch Langzeitdünger sind ein Hilfsmittel, kein Allheilmittel!

Kräutergarten:

Wenn Kräuter zu blühen beginnen, können Knospen und Blüten in aller Regel zur Speisendekoration mit verwendet und mit verzehrt werden. Zwar gilt der Grundsatz beim Gros der Kräuter, sie vor der Blüte zu ernten. Aber Thymian, Lavendel, Bohnenkraut, Zwiebel, Schnittlauch, Dill, Borretsch – all das sind Beispiele für Pflanzen mit Blüten, die Sie auf Tisch und bei Tafel verwenden können. 

Vorsicht bei Kapuzinerkresse! In ihren Blüten verstecken sich gerne Blattläuse. Diese leckeren, dekorativen Blüten umso genauer kontrollieren!

Obstgarten:

Einmal nicht aufgepasst – und schon haben die Ameisen wieder die Läuse auf die Holunderzweige getragen! Dort halten die Ameisen „ihre Läuse“ wie unsereiner Milchkühe: Durch Betrillern mit ihren Fühlern veranlassen die Ameisen die Läuse, ein zuckriges Sekret auszuscheiden, das sie verzehren, um später die Brut damit zu versorgen. Dieses Sekret ist für die Läuse nach dem Aussaugen der Pflanzenzellen gleichsam ein Abfallstoff. Sie sind vielmehr an den darin enthaltenen Eiweißen interessiert. Tja – und dann kam die Schere …



An den Johannisbeeren zeigt sich jetzt diese Pilzkrankheit, die das Laub vor allem der Triebspitzen befällt: Johannisbeer-Blasenrost. Ich entferne die erkennbar befallenen Blätter fortlaufend um zu verhindern, dass die Pilzerkrankung sich im Bestand ausbreitet.

Blumenzwiebeln:

Es ist eine Unsitte, verblühte Tulpen & Co. nach der Blüte zurückzuschneiden. Belassen Sie unbedingt das Laub an den Blumenzwiebeln. Entfernen Sie es erst, wenn es ganz abgetrocknet ist. Wo es passt, können Sie die Zwiebeln zum Übersommern im Boden lassen. Sie müssen sie nicht zwingend aufnehmen und im September wieder neu setzen. Dieser Aufwand macht nur Sinn, falls den Zwiebeln ein neuer Platz im Garten zugewiesen werden sollte.

Zusätzlich bricht Herr Kötter die entstehenden Samenstände ab. Dadurch erreiche er, dass die Kraft der Pflanze nicht in Samen verschwendet wird, sondern dem Zwiebelwachstum zugute kommt – und damit der größeren Blüte im kommenden Frühling.

Gemüsegarten:

Eine Reihe von Gemüsepflanzen im Beet sollten Sie beizeiten anhäufeln. So zum Beispiel Erbsen, Bohnen, Gurken, Kartoffeln – und sogar Tomaten, wenn Sie diese nicht bereits etwas tiefer gepflanzt haben. Das Anhäufeln bewirkt, dass die Pflanzen stabiler stehen und sogar weitere Wurzeln aus dem unteren Stammbereich entwickeln. Das verbessert die Nährstoffaufnahme der Pflanzen ebenso, wie ihre Standfestigkeit.

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