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Der GARDENA Gartenkalender im Juli

Was tun im eigenen Gemüsegarten, Kräutergarten und Obstgarten? Lesen Sie außerdem, was Sie Gutes für Ihre Beet-, Balkon- und Kübelpflanzen tun können. Was jetzt im Monat Juli im Garten wichtig ist und was Sie dabei beachten sollten. Wir verraten es Ihnen!

Beet-, Balkon- und Kübelpflanzen:

Rund ums Haus blüht der Sommerflor. Was aber blüht, das verblüht auch wieder und setzt dabei üblicherweise Samen an. Und damit kommt es bei einigen Pflanzen zu einer Schwächung der weiteren Blütenbildung: Die Kraft der Pflanze geht dann in die Samenbildung, nicht in die Anregung neuer Blüten.
Daher lohnt jetzt die Mühe durchaus, beim Ausputzen aller verblühten Blüten auch die entstehenden Samenstände mit zu entfernen. Blühunterbrechungen wegen Samenbildung sind etwa bei Lantanen (Wandelröschen) und Gazanien besonders ausgeprägt, doch auch Fuchsien setzen leicht Samen an, wie ferner Tagetes, Geranien und Petunien. Bei Massenblühern, wie eben Petunien, ist es müßig, einzelne Samenansätze zu entfernen. Hier bedient man sich besser eines Pflanzenrückschnitts um etwa ein Drittel, wenn eine Blühpause wegen Samenbildung einsetzt. Ebenso trägt das Herausknipsen abgeblühter Blüten (samt ihrer Stiele) bei Strauch- und Stämmchenmargeriten erheblich zu reicherer Nachblüte bei.
Modernere Sortenzüchtungen unter den Beet- und Balkonpflanzen können oftmals, trotz Samenansatz, blühstärker als alte Sorten sein. Dies gilt auch für die Selbstreinigung der Pflanze nach dem Abblühen. Insofern gilt es, seinen eigenen Sommerflor im Auge zu behalten und zu reagieren, wenn Eingreifen zugunsten besserer Nachblüte erforderlich sein sollte. Stattdessen planend sich darauf einzustellen, das ist derzeit noch schwierig. Denn leider kommunizieren Gartencenter die Sorteneigenschaften der von ihnen verkauften Sommerblumen gegenüber ihren Kunden noch viel zu wenig.

Kräutergarten:

Im Gemüsegarten sind wir es gewohnt, „geschossene“ Pflanzen, wie Salate, nicht mehr zu verwenden. Im Kräutergarten kann auch das Gegenteil gelten, indem man gezielt auf den Samenansatz spezieller Kräuter setzt, wie etwa im Falle der Kapuzinerkresse oder der Gartenkresse. Während die Samenstände der kleinen wie auch der großen Kapuzinerkresse geerntet und als so genannte „falsche Kapern“ salzig sauer eingelegt werden können, verwendet man aber die halbreifen Samen der Gartenkresse ähnlich den Sesamkörnern im Salat: Streifen Sie diese Samenansätze vom Stiel ab und streuen Sie sie als rettichwürzige Komponente über den angerichteten Blattsalat.

Reife Johannisbeeren

Obstgarten:

Derzeit reifen die Johannis- und Stachelbeeren, ebenso wie deren Kreuzung, die Josta-Beeren. Bei Johannis- und Jostabeeren zögert unser Gartenexperte die Ernte gerne hinaus, denn ähnlich dem Wein, kann jeder Tag länger am Strauch das Aroma der Früchte noch verbessern helfen. Solches Abwarten funktioniert aber nur bei so genannten „verrieselfesten Sorten“, die nicht sukzessive ihre Beeren abwerfen. Der frühest mögliche Erntetermin der Johannisbeertraube ist gekommen, wenn die letzte Beere an ihr voll ausgefärbt ist.

Reife Stachelbeeren


Der spätest sinnvolle Erntetermin ist erreicht, wenn der Stiel der Traube zu welken beginnt. Stachelbeeren hingegen erntet unser Gartenexperte lieber nicht zu spät, weil dann die erfrischende Säure der Beeren zu sehr von Fruchtsüße überdeckt ist. Hier entscheidet er den passenden Pflückzeitpunkt stattdessen schlichtweg nach Reifezustand und Geschmack. Dabei sollte allerdings das Wetter im Blick behalten werden, denn bei Regenwetter können reife Stachelbeeren durchaus platzen.

Gemüsegarten:

Sorgen Sie jetzt für ständigen Nachschub aus dem Gemüsegarten – durch Nach- und Folgesaaten. Nachsäen können Sie weiterhin Kopfsalat, Pflücksalat und Schnittsalat. Eissalat und Endiviensalat für die Herbsternte müssen bis Monatsmitte gesät sein. Das gilt auch für die späten Sätze von Buschbohnen, Knollenfenchel, Kohlrabi und Radieschen. Folgesaaten auf den Flächen abgeernteter Vorkulturen sind ab Mitte Juli Pak Choi, Chinakohl, Rote Bete und Schwarzer Winterrettich.

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