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Blattläuse an Rosen bekämpfen - aber wie?

Der Juni ist der Monat der Rose. In Gärtnerkreisen wird der Monat auch „Rosenmonat“ genannt, da die Rosenblüte im Juni ihren Höhepunkt erreicht. Damit Ihre Rosen jedes Jahr den Höhepunkt ihrer Blüte erreichen, sollten Sie die Pflanze vor Schädlingen, wie der Blattlaus, schützen.

Von April bis Mai vermehren sich die Läuse aufgrund der trocken-warmen Witterung massenhaft.
Typisch für das Schadbild sind deformierte, verfärbte und klebrig glänzende Blätter. Diese Schädigungen entstehen wenn die Blattläuse ihren Stechrüssel in die Pflanze stechen, um an den Pflanzensaft zu gelangen. Dieser wird dann als Honigtau ausgeschieden und begünstigt die Ansiedlung von Rußtaupilzen und anderen Insekten.

Blattlausbefall vorbeugen

Die Vorbeugung beginnt schon beim Rosenkauf. Kaufen Sie nur gesunde und kräftige Pflanzen. Diese müssen einen gut durchwurzelten Ballen, mindestens 3 Veredelungstriebe und gesund aussehende grüne Blätter haben.
Bei wurzelnackten Rosen sollten unbeschädigte Veredelungstriebe und möglichst viele feine Haarwurzeln vorhanden sein. Ein kräftiger Wuchs ist gegen Schädlinge vorteilhaft.
Naturnahe Bewirtschaftung und verschiedenartige Pflanzenansammlungen (z.B. mit Lavendel oder Zwiebeln) wirken vorbeugend. Zu viel Dünger (mit Stickstoff) oder Wassermangel fördern den Blattlausbefall. Bitte beachten Sie die Pflanz- und Pflegehinweise bereits beim Kauf der Rosenstauden.

Blattläuse bekämpfen

Natürliche Bekämpfungsarten 

• Blattläuse haben eine ganze Reihe von natürlichen Feinden im Garten. Dazu gehören Marienkäferlarven, Marienkäfer, Florfliegen, Ohrwürmer oder auch die Hainschwebefliegen. Durch Totholzecken, Florfliegenkästen oder Insektenhotels bieten Sie den Nützlingen eine gute Möglichkeit sich in Ihrem Garten anzusiedeln. Wenn das Nahrungsangebot sehr groß ist, vermehren sich die Blattlausjäger stark und der Blattlausbefall geht zurück. Achten Sie darauf den Nützlingen optimale Bedingungen zu bieten. Ein aufgeräumter Garten, in dem ständig Pflanzenschutzmittel eingesetzt wird, ist für Tiere wie Marienkäfer nicht attraktiv.
• Sammeln Sie bei kleinem Befall die Blattläuse mit der Hand ab oder spülen Sie die Tierchen mit einem harten Wasserstrahl ab. Diesen Vorgang mehrfach wiederholen. Nach der Behandlung auf eine gute Durchlüftung achten.
• Seifenlauge: Mischen Sie 1 Esslöffel Seife (ohne Duftstoffe) auf 1 Liter Wasser. Die Rose über mehrere Tage mit dem Gemisch besprühen.
• Brenneselsud: Über mehrere Tage verwenden bis die befallenen Stellen frei von Läusen sind.
• Entfernen Sie stark befallene Teile der Rose.

Schädlingsbekämpfungsmittel 

• Neem: Natürliches Schädlingsmittel. Rosen mit Neem besprühen. Dies hemmt die Eiablage und verhindert somit Nachkommen. Möglichst früh einsetzen.
• Chemische Schädlingsmittel nach Anweisung einsetzen. Es dringt in die Pflanze ein und wird von den Läusen über den Pflanzensaft aufgenommen. Nur im äußersten Notfall einsetzen, da die Mittel umweltschädlich sind.

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