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Barbarazweige schneiden

Das Schneiden von Barbarazweigen hat eine lange Tradition und reicht bis ins Mittelalter zurück. Der Legende nach soll ein Kirschbaumzweig, den die Heilige Barbara auf Ihrem Weg ins Gefängnis in eine Vase gestellt hat, völlig unerwartet an Ihrem Todestag geblüht haben. Somit sollen der Brauch und das Aufblühen der Knospen Leben, Licht und Freude in die dunkle Jahreszeit bringen – in Gedenken an die Heilige Barbara.

Barbarazweige werden am Gedenktag der Heiligen Barbara, dem 4. Dezember geschnitten. Als Zweige eignen sich Obstbaumzweige (Kirsche, Apfel, Birne, Scheinquitte) oder auch Zweige der Zaubernuss, Forsythie oder Flieder. Auch Rosskastanien ergeben gute Ergebnisse. Diese Zweige dürfen erst nach dem Frost geschnitten werden, damit die Knospenruhe gebrochen und die Austriebsfähigkeit angeregt ist. Wenn es bis dahin noch keinen Frost gab, legen Sie die Zweige einfach für zwei Tage in die Gefriertruhe.

Wer es jetzt perfekt machen will, legt die Zweige über Nacht in einen kühlen Raum, danach noch einmal für einen halben Tag in warmes Wasser, z.B. in der Badewanne. Bevor Sie die Barbarazweige in die Vase stellen, sollten Sie das Vasenwasser mit einem speziellen Frischhaltemittel für verholzte Zweige mischen. Schneiden Sie die Zweige am unteren Zweigende um zwei bis drei Zentimeter schräg ab. Danach stellen Sie die Zweige in eine geräumige Vase, in der die Zweige tief im Wasser stehen. Stellen Sie diese Vase hell und warm auf. Jetzt haben Sie gute Chancen, dass Ihre Barbarazweige bis Weihnachten erblühen.

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