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Anlegen einer Benjeshecke

Hecken übernehmen üblicherweise die Funktion eines Sichtschutzes oder eines Windbrechers und dienen der Strukturierung des Gartens. Sie können aber noch mehr leisten. Mit einer Benjeshecke im Garten werden Sie zum Beobachter eines Naturschauspiels – die aus Totholz und anderen natürlichen Materialien bestehende Hecke wandelt sich nämlich im Laufe der Jahre zu einem blühenden Lebensraum für Tiere.

Zunächst legen wir den Standort der Hecke fest. Als natürliche "Zaunpfosten" pflanzen Sie dort, in passendem Abstand zueinander (ca. 2,5 Meter), kleinere Bäume und Sträucher. Dazwischen schichten Sie Schnittgut von Laubgehölzen. Das Geäst wird etwa drei Meter breit und einen Meter hoch als Gestrüppbarriere geschichtet, ineinander geschoben und gerüttelt. Allerdings sollen Licht und Luft noch an den Boden gelangen, damit aufkeimende Pflanzen hindurch wachsen können. So bietet die Benjeshecke im Laufe ihrer üppigen Entwicklung immer mehr Tieren Schutz- und Lebensraum - Ihr aktiver Beitrag zum Umweltschutz im eigenen Garten.

Das Heckenwachstum gliedert sich in drei Phasen: Kraut-, Feld- und Baumhecke.

Eine solche Hecke entwickelt sich sehr wild und sehr langsam. Dessen sollten Sie sich bewusst sein. Einerseits entsteht in der Hecke zunehmend neues Leben, andererseits tragen Insekten, Pilze und Bakterien im Laufe der Jahre immer mehr dazu bei, dass aus dem Gehölzschnittgut letztendlich Bodenleben fördernder Humus wird.

Benannt ist die Benjeshecke nach ihrem Erfinder, Hermann Benjes, der im Jahre 1937 in Niedersachsen, Deutschland, geboren und 2007 dort gestorben ist.

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