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Akeleien

Die Akeleien (Aquilegia caerulea und A. vulgaris) sind Pflanzengattungen in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Sie sind also mit der Waldrebe, der Clematis eng verwandt.

Der beliebte Spätfrühlingsblüher (Mai/Juni) gedeiht am besten auf nahrhaften, kalkhaltigen aber humosen Gartenböden, die von Konkurrenzpflanzen nur wenig durchwurzelt sind. Dauerhaft pralle Sonne bekommt ihnen nicht, sie benötigen warmen, lichten Halb- und Wechselschatten, z.B. vor Sträuchern. Akeleien haben gerne "Beinfreiheit", das heißt, sie vergesellschaften sich schlecht mit anderen Stauden, indem sie keinen dichten Stand mögen. Auch die Selbstaussaat erfolgt am liebsten auf freier Fläche. Die Gartenakelei (A. vulgaris ) mit ihren gekrümmten Blütenspornen bleibt mit 50 cm kleiner als die größere Beet-Akelei (A. caerulea, lange gerade Sporne) mit, je nach Sorte, bis zu 80 cm Höhe.

Aussaat

Von März bis Mai im lockeren, feinkrümeligen Beetboden in weiterem Abstand und einen halben Zentimeter tief. Bei 15 bis 20 Grad Celsius keimt die Saat binnen drei bis vier Wochen. Später die Jungpflanzen auf 25 cm Abstand vereinzeln. Sie blühen das erste Mal im Jahr nach ihrer Aussaat, im Mai/Juni.

 

Tipp

Schneiden Sie die Blütenstiele mit dem Verblühen ab, dann erfolgt an der Pflanze im Herbst ein zweiter Flor. Belassen Sie aber die reifenden Samenkapseln an der Pflanze für den Fall, dass sich die Akeleien reichlich selbst ausbreiten.

Foto: © MIMOHE - Fotolia.com

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