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Wie stoppe ich die Neutriebe aus einem Baumstumpf?

Frage von: Hans H.

Sehr geehrter Herr Kötter, wir haben in diesem Jahr einen Baum in unserem Garten gefällt. Die Beeren an den Zweigen fielen im Herbst mit den Blättern ab und haben im Frühjahr/Sommer zu Hunderten von neuen kleinen Pflanzen in Beeten und Rasen geführt, die wir einzeln herausgerissen haben. Nun kommen aber an dem Rest des Stammes neue Äste nach. Was kann man dagegen tun? Ich kann den Stumpf nicht ausgraben. Gibt es eine Methode, wenn auch mit Gewalt, um den Stumpf zu töten? - Vielen Dank für Ihre Hilfe.

GARDENA Gartenexperte:

Engelbert Kötter

Engelbert Kötter

GARDENA Gartenexperte

Der GARDENA Gartenexperte

Gemäß Ihrem beigefügten Bild, lieber Herr H., handelt es sich bei dem Baum offenbar um die Spätblühende Traubenkirsche, Prunus serotina. Dieses Wildgehölz ist recht vital und kann sich aus der Rinde seines Stumpfs heraus regenerieren.
Wenn Sie die Austriebe aus dem Stumpf konsequent vernichten, stirbt der Stumpf aber ab und verfault danach. Dabei ist es aber nicht damit getan, die Jungtriebe abzuscheiden. Es verbleiben dann nämlich schlafende Knospen, die nur umso lebhafter austreiben, mit noch mehr Neutrieben. Am geschicktesten ist es, die Austriebe - so wie Sie das beim Entfernen von Wildtrieben an Rosen kennen - bereits im frühzeitigen Entstehen mit einem Ruck Richtung Wurzeln abzureißen. Dabei erwischen Sie üblicherweise auch die an der Triebbasis sitzenden schlafenden Augen. Dieses Prozedere muss konsequent und fortlaufend passieren, bis keine Neuaustriebe mehr erfolgen.
Da es sich bei Ihnen um nur einen Baumstumpf handelt, könnten Sie, sofern Ihnen diese Bekämpfung nur schwerlich gelingt, alternativ versuchen, das noch lebende Pflanzengewebe der Traubenkirsche thermisch zu zerstören. Übergießen Sie dabei die Neutriebe mit kochend heißem Wasser, sobald sie erscheinen oder überhäufeln Sie die Rinde des Stumpfes am Ende Ihrer Grillparty kontrolliert mit den Resten der noch glühenden Holzkohle.

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