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Wie sollte ich meine kranke Japanische Kirsche behandeln?

Frage von: Willmar S.

Lieber Gartenexperte, ich habe einen Zierkirschbaum, der etwa 14 Jahre alt ist. Er ist wohlproportioniert und blüht jedes Jahr. Vor c irka drei Jahren begann die Rinde sich vom Stamm abzuschälen. Unter der Rinde befinden sich Käfer, Holzläuse und eine mehlige Substanz. Für Ihren Rat wäre ich Ihnen sehr dankbar.

GARDENA Gartenexperte:

Engelbert Kötter

Engelbert Kötter

GARDENA Gartenexperte

Der GARDENA Gartenexperte

In diesem Fall ist eine Ferndiagnose nicht einfach. Mein erster Gedanke war, dass es sich um „Frostschaden“ handeln könnte. Im Spätwinter, wenn es tagsüber warm aber nachts kalt ist, kommt es zu einem starken Temperaturabfall zwischen Tag und Nacht. Damit hat das Pflanzengewebe zu kämpfen. Die starken Temperaturunterschiede können zu Frostrissen auf der der Sonne zugewandten Seite führen. Diese Frostrisse variieren in Größe und Form. Da Kirschbäume ein kräftiges Leitgewebe besitzen, sehen Sie möglicherweise außer der sich abschälenden Rinde keine Schäden. Unter der Rinde nisten sich jedoch Parasiten ein und nach einer Weile löst sich die Rinde. Solange unter der Rinde kein Pilzbefall festzustellen ist, würde ich keine größeren Rindenstücke entfernen. Sie können kleinere Rindenstücke entfernen und die Wunden mit einem scharfen Gartenmesser reinigen. Die Rindenwunde verheilt dann nach ein paar Jahren. Kurzum: Rindenschutz mit Strohmatten für Ziersträucher oder Kalk für Obstbäume ist weiterhin die beste Methode zum Schutz Ihrer Pflanzen vor kalten Nächten und sonnigen Tagen.

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