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Wie schütze ich meine Blumenzwiebeln vor dem Frost?

Frage von: Horst K.

Guten Tag, Herr Kötter, in der 1. Hälfte des Monats November erhielt ich von Bekannten ca. 50 verschiedene Blumenzwiebeln, es waren Tulpen, Narzissen, Krokusse und Hyazinthen. Meine Blumenzwiebeln hatte ich schon alle wieder eingepflanzt und wollte diese Zwiebeln noch in drei große Pflanzkübel für meine Terrasse einpflanzen. Diese habe ich in drei Etagen eingepflanzt, in folgender Reihenfolge: Tulpen, Narzissen, Krokusse und Hyazinthen und die Kübel anschließend in den Garten gestellt. Einen Winterschutz habe ich, auf Grund der Temperaturen, noch nicht durchgeführt, sie sind jedoch leicht abgedeckt. Gestern habe ich diese Kübel wieder kontrolliert und musste feststellen, dass die Zwiebeln schon getrieben haben und sie ca. 3-5 cm aus der Erde herausschauen. In der Nachbarschaft haben wir uns diesbezüglich unterhalten und jeder hatte einen anderen Vorschlag. Da es viele unterschiedliche Vorschläge waren, aber alle der Meinung waren, dass die Zwiebeln Frost benötigen um sich richtig zu entwickeln, wende ich mich nun an Sie. Nun meine Frage, was muss ich unternehmen um die Blumen, wenn demnächst Frost kommen sollte, ohne sie zu beschädigen zu schützen? Soll ich sie einwickeln und vor dem Frost schützen oder soll ich sie ins Haus nehmen, wo sie vor Frost geschützt sind? - Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

GARDENA Gartenexperte:

Engelbert Kötter

Engelbert Kötter

GARDENA Gartenexperte

Der GARDENA Gartenexperte

Sie haben alles richtig gemacht, lieber Herr K. und es ist eine gute Möglichkeit, verschiedene Zwiebelarten in der so genannten „Lasagne-Methode“ schichtenweise übereinander zu pflanzen und so im Frühjahr ein nacheinander abblühendes Feuerwerk der Farben zu erleben. Was die Sache mit dem Frost betrifft, so ist durchaus ein kurzer Kältereiz erforderlich um durch diese so genannte „Vernalisation“ die Pflanzen auf den Frühling einzustimmen – für den Austrieb und die Blütezeit. Dazu reicht allerdings die bereits vorhandene Kälte, die wir bereits hatten. Lassen Sie die Töpfe mit den Zwiebeln einfach im Freien. Drinnen ist es dafür zu warm. Achten Sie darauf, dass die Erde sachte feucht bleibt. Nur wenn es jetzt noch einmal richtig kalt werden sollte, stellen Sie die Pflanzen besser in einen geschützten Bereich, z.B. in einen unbeheizten Schuppen oder Sie geben Vlies darüber. Der schützt zwar nicht vor tiefen Temperaturen, dämmt aber spürbar gegen starke Temperaturschwankungen. Ein Temperaturbereich von minus fünf, sechs Grad machen den Zwiebeln ansonsten gar nichts aus.

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