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Wie pflegt man Calla als Topfpflanze richtig?

Frage von: Regina S.

Hallo Herr Kötter, ich besitze seit ca. vier Monaten zwei Calla Topfpflanzen. Es ist jetzt August und die Pflanzen sind verblüht und haben samenähnliche Dolden gebildet. Die sind grün und die Stengel sind vertrocknet. Was kann ich damit machen?

GARDENA Gartenexperte:

Engelbert Kötter

Engelbert Kötter

GARDENA Gartenexperte

Der GARDENA Gartenexperte

Hinter Ihrer "Calla" verbirgt sich tatsächlich wohl die Zantedeschia, liebe Frau S., denn die wird als Topfpflanze gepflegt wohingegen Calla (Calla palustris) als eine Teich- und Wassergartenpflanze verwendet wird. Das aber nur eben kurz zum Hintergrund. 

Die Zantedeschia blüht bis in den Sommer hinein und zieht dann ihre Blätter ein. Als Pflanze aus Äthiopien verabschiedet sie sich im Sommer nämlich in eine Sommerruhe, ähnlich unseren Tulpen. Ihre Pflanze hat nun Samen gebildet. Vorausgesetzt, Sie wollen keine Samen erzielen, um Pflanzen daraus nachzuziehen, empfiehlt es sich, Samenstände schon im Entstehen zu entfernen. Die "Calla" soll ihre Kraft lieber in das Rhizom stecken, aus dem sie im Folgejahr austreibt. 

Insofern, schneiden Sie die Samenstände ab und pflegen Sie die Zantedeschia folgendermaßen weiter: Lassen Sie sie bis zum Herbst im Freien, halten Sie sie ziemlich trocken, ohne dass die Rhizome komplett vertrocknen. Also ab und zu ein wenig Wasser geben. Vor dem Einwintern setzen Sie die Pflanze in frische mineralische Pflanzerde. Überwintern Sie sie kühl, bei etwa +5 Grad. Stellen Sie sie ab Mitte/Ende Januar sehr hell und bei etwa 15 Grad wärmer. Locken Sie durch langsam gesteigerte, bedarfsgerechte Wassergaben den Austrieb. Mit dem Düngen starten Sie erst und dann sachte, wenn das Laub etwa Handspannenhöhe erreicht hat. Mit dem Ende der Blütezeit stellen Sie die Düngung komplett und das Gießen nach und nach ein. So schließt sich der Kreis Ihrer erfolgreichen "Calla"-Pflege.

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