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Warum blühen meine Narzissen nicht?

Frage von: Irene P.

Ich habe vor etwa fünf Jahren mehrere Narzissenbündchen in meinem Garten eingesetzt. Am Verzweifeln angelangt, möchte ich wissen, was denn da los sein kann, denn immer treiben nur die dazugehörigen grünen Blätter aus, aber keine einzige Blüte erfreut uns? Woran kann das liegen?

GARDENA Gartenexperte:

Engelbert Kötter

Engelbert Kötter

GARDENA Gartenexperte

Der GARDENA Gartenexperte

Offenbar passt irgendetwas am Standort nicht, dass die Narzissen keine Blüten hervorbringen, sondern nur dahin vegetieren, liebe Frau P.. Also der Reihe nach mal die relevanten Faktoren angeschaut:
Der Boden am Standort soll nicht zu lehmig fest oder gar verdichtet sein.
 Andernfalls die Zwiebeln aufnehmen, Boden tiefgründig lockern und den schweren Boden erforderlichenfalls mit 50 Prozent Sand vermengen. 
Der Boden soll - typisch für natürliche Narzissenstandorte - auch im Sommer leicht feucht sein. Ich hatte versucht sie in meinem Garten auch an trockeneren Plätzen anzusiedeln - mir sind sie dort ganz ausgeblieben.
Anders als Tulpen & Co. auf ihren blanken Sonnenflächen, wollen Narzissen den wechselschattigen Standort. Wo sie aber zu dunkel stehen, induzieren sie ebenfalls weniger bis gar keine Blüten, sondern stecken ihre Kraft ins blanke Überleben.
Die Knospen für das Folgejahr bildet die Narzisse nach der Blüte, solange sie eben bis in den Juni hinein ihr Laub behält, welches sie danach einzieht. Bedeutet: In diesen wenigen Wochen muss die Pflanze ausreichend gefüttert sein, um sich selbst zu ernähren, ihre Brutzwiebeln und Samen sowie die Blüten des Folgejahres bilden zu können - eine jährlich wiederkehrende Mammutaufgabe für die Osterglocke!
 Düngen Sie daher Ihre Narzissen ab dem Aufblühen mit etwa 50 Gramm Volldünger pro Quadratmeter (ca. zwei gehäufte Esslöffel voll) bzw. ab dem Austrieb mit einer Schaufel Kompost. Belassen Sie das Laub an der Pflanze, bis es komplett gelb ist. Die Zwiebelpflanze recycelt nämlich ihr aufwändig erzeugtes Blattgrün.

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