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Wann Rückschnitt von Eibe, Rambelrosen und Blauregen?

Frage von: Heide R.

Meine Eiben sind gewaltig gewachsen. Wann ist der beste Zeitpunkt, sie in Form zu schneiden? Müssen Ramblerrosen zurückgeschnitten werden und ggf. wann? Gleiches gilt für Blauregen. Über eine Antwort würde ich mich freuen.

GARDENA Gartenexperte:

Engelbert Kötter

Engelbert Kötter

GARDENA Gartenexperte

Der GARDENA Gartenexperte

Für die Eiben sind zwei Schnittzeitpunkte interessant, liebe Frau R.: Zum einen die nahende Adventszeit, wenn Sie das Grün für Gestecke und Kränze verwenden möchten. Ebenso lässt sich das Schnittgut zum Abdecken von Rosen (Winterschutz) verwenden. Insgesamt bei all dem aber das Grün definitiv von Tieren fern halten, von denen es (auch kein Abfallgrün!) gefressen werden darf (tödlich giftig).
Zweiter Schnittzeitpunkt ist das zeitige Frühjahr, etwa beim Schwellen der männlichen Blüten (gelbe "Kugeln" am Zweig), noch vor deren Aufbrechen und Pollen stäuben. Dann nämlich erfolgt schon bald der Neuaustrieb der geschnittenen Eiben, so dass der Schnitt optisch nicht lange ins Gewicht fällt. 

Ramblerrosen können Sie schneiden, müssen es aber nicht. Man pflanzt sie ja gerade wegen ihres üppigen Wachstums und ihrer wuchtigen Pracht. Insofern sollen sie ja etwas wild wuchern und aussehen. Was aber zu viel ist, ist eben zu viel - und das können Sie nach Herzenslust und Erfordernis abschneiden. Nur eben werden Ramblerrosen nicht so "scharf" geschnitten wie sonstige Kletterrosen. 

Blauregen schneiden sie zweimal im Jahr. Unterscheiden Sie dabei langtriebe und Kurztriebe. Langtriebe sind sehr stark wachsende Ranken, meist als Triebverlängerungen. Kurztriebe wachsen erkennbar schwächer und sind stets Seitentriebe von Langtrieben. Es sind die kurztriebe, welche die Blüten bringen. Schneiden Sie die Kurztriebe etwa zwei Monate nach der Blüte der Pflanze auf etwa einen halben Meter und kürzer zurück. Treibt dieser Trieb neu aus, brechen Sie diese Seitentriebe bei Erscheinen ab. Nach diesem Sommerschnitt, erfolgt im Spätwinter der Winterschnitt. Jetzt kürzen Sie die bereits grob eingekürzten Kurztriebe auf etwa drei bis fünf Knospen ein. An der Basis der Kurztriebe erkennen Sie die rundlichen Blütenknospen, die von den spitzen Blattknospen leicht zu unterscheiden sind. Ähnlich wie bei den Frucht tragenden Kurztrieben von Äpfeln und Birnen, werden auch die Blütenkurztriebe des Blauregens nach jeder weiteren Blüte älter, dicker und blühfauler. Deswegen entfernen sie solche nach einigen Jahren und ziehen sich über jüngere Kurztriebe in der beschriebenen Weise neue Blütentriebe nach.

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