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Rhododendron winterfest machen

Frage von: Claudia S.

Zum ersten Mal habe ich einen Rhododendron gepflanzt und ihm einen Winterschutz verpasst. Und zwar haben wir ein Holzgestell mit Holzabdeckplatte drauf gemacht, dann den unteren Stamm mit Rindenmulch ca. 30 cm abgedeckt und zu guter Letzt das Holzgestell mit einer Schilfmatte umwickelt. Erst waren wir zufrieden, jetzt haben wir Zweifel, da die Pflanze praktisch kein Licht mehr bekommt. Wie kann man es besser machen?

GARDENA Gartenexperte:

Engelbert Kötter

GARDENA Gartenexperte

Der GARDENA Gartenexperte

Ihre Zweifel sind berechtigt, liebe Frau S., denn vor lauter Schneeschutz darf die lichtabhängige Immergrüne ja schließlich nicht in der Dunkelkammer landen.
So massive Aufbauten wie der von Ihnen beschriebene ist praktisch nur dort erforderlich, wo größere Schneelasten abgehalten werden müssen, damit an der Pflanze keine Zweige brechen. Dazu langt es üblicherweise, die schützende Platte etwa 30 bis 50 Zentimeter über dem Rhodo und vor allem schräg zu stellen. 
Die Schräge soll gegen die gefährlichsten Wetterseiten vor Ort (Schnee und Wind) ausgerichtet sein. So gelangt mehr Licht an die Pflanze und der Schnee wird hinreichend abgewiesen. Es darf ja ruhig Schnee auf den Blättern liegen, das ist ja ein natürlicher, weiterer Verdunstungsschutz. Weiterer Hinweis: Lassen Sie die Rhodo-Wurzeln (Flachwurzler, braucht Luft an den Wurzeln) nicht zu lange unter der dicken Mulchschicht sondern räumen Sie diesen Schutz so früh wie möglich (nach Ende der härtesten Frostperiode) wieder ab.

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